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Ohne Helfer läuft beim Spenden nichts

Uetze Ohne Helfer läuft beim Spenden nichts

Wer beim Blutspenden im Uetzer Schulzentrum fleißige Helfer sehen will, der muss einen Blick in die Küche der Hauptschule werfen. Dort bereiten ehrenamtliche Rotkreuzler den Imbiss zu, mit dem sich die Spender stärken können.

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Ilona Weykopf (von links), Luke Duwe und Friederike Bode bereiten in der Küche der Hauptschule einen Obstsalat zu.

Quelle: Schiller

Uetze. Am Montag gegen 13.45 Uhr, eine Dreiviertelstunde vor Beginn der Blutspende: In der Küche sind zu diesem Zeitpunkt sieben Frauen und ein junger Mann fleißig. „Heute geht es noch etwas hektischer zu als sonst. Wir haben drei Krankmeldungen“, sagt Elke Blanke, stellvertretende Vorsitzende des DRK-Ortsvereins.

Sie selbst verfeinert gekauften Eiersalat mit Pilzen, Spargel und Mandarinen. Gleich nebenan schnippeln Ilona Weykopf, Friederike Bode und Luke Duwe Äpfel, Trauben und Apfelsinen für einen Obstsalat. Hanna Nagels und Lieselotte Gieseler schmieren Mettwurstbrote, die anschließend Erika Pinske mit in Streifen geschnittenem Paprika garniert.

„Wir haben heute um halb elf angefangen“, berichtet Blanke. Da hätten sie, Weykopf und der Ortsvereinschef Egbert Kobbe die Lebensmittel, die die Bereitschaftsleiterin Silvia Pinske vor Weihnachten eingekauft hatte, eine große Kaffeemaschine, Geschirr und Thermoskannen aus den DRK-Räumen an der Praklastraße geholt. Danach hätten die drei mit Duwe in vier Unterrichtsräumen die Tische und Stühle beiseite geräumt. Damit sie wissen, wie sie die Möbel heute Abend wieder hinstellen müssen, haben sie an die Tafeln gezeichnet, wie die Stühle und Tische vorher gestanden hatten. „Wir müssen die Räume wieder so herrichten, wie wir sie vorgefunden haben“, erläutert Blanke. Auch während der Blutspende haben die Helfer noch alle Hände voll zu tun. Sie füllen fortlaufend das Büfett auf. „Auch der Letzte soll noch eine Wahl haben“, sagt Blanke.

Alle Helfer, die zum Teil schon seit vielen Jahren dabei sind, betonen, dass ihnen die ehrenamtliche Arbeit Spaß mache. „Es sind alle nett. Es ist eine tolle Gemeinschaft. Jeder hilft jedem“, berichtet Duwe. Während der sinnvollen Beschäftigung bleibe immer genügend Zeit, um sich gegenseitig etwas Neues zu erzählen, fügt Bode hinzu.

Am Dienstag ist von 14.30 bis 19.30 Uhr noch einmal ein Blutspendetermin im Uetzer Schulzentrum, Marktstraße 6.

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