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Neue Laternen: Ortsrat will Anlieger fragen

Uetze Neue Laternen: Ortsrat will Anlieger fragen

Lang ist die Wunschliste des Dollberger Ortsrats zum Gemeindehaushalt 2018. Die Vorschläge reichen von einem Bolzplatz über eine LED-Beleuchtung im Bahnhofstunnel und eine Ferienbetreuung für Schulkinder bis hin zum Aufstellen eines neuen Bebauungsplans.

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Die Masten der Straßenlampen entlang der Bahnhofstraße rosten. Vor einer Erneuerung der Beleuchtung sollen die Anwohner gefragt werden, ob sie neue LED-Lampen überhaupt haben wollen.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Dollbergen. Lange diskutierte der Ortsrat über die Erneuerung der Straßenbeleuchtung an der Bahnhofstraße. "Wir wollen, dass sie auf LED-Technik umgestellt wird", sagte Rainer Richter (SPD). Im LED-Programm der Gemeinde fehle bislang die Bahnhofstraße, obwohl die meisten Laternenmasten bereits rosteten.

"Die Lampen brennen noch", erwiderte Dirk Rentz (CDU). Der Rost sei ein optisches Problem. Rentz machte darauf aufmerksam, dass die Anwohner einen Großteil der Kosten für die neuen LED-Leuchten bezahlen müssten. Ihm hielt Rainer Hennig (SPD) entgegen, dass es hauptsächlich darum gehe, Stromkosten zu sparen.

Schließlich verständigte sich der Ortsrat darauf, dass die Einwohner befragt werden sollen, ob sie LED-Leuchten vor ihrer Haustür haben wollen. Zuvor soll die Verwaltung die Kosten ermitteln.

Der Ortsrat hielt an seiner Forderung aus dem vorigen Jahr fest, neue Buswartehäuschen an den neuen Haltestellen an der Bahnhofstraße aufzustellen. Nach Angaben der Verwaltung stößt eine Wartehalle auf der Westseite bei den Anliegern auf Ablehnung. Verständnis für die Anwohner äußerte Jörg Hennigs (CDU): "Ein Buswartehäuschen verwahrlost schnell", gab er zu bedenken. Er erinnerte daran, dass erst kürzlich Randalierer zwei Buswartehallen am Schulzentrum zerstört haben.

Auch aus einem anderen Grund hielt Hennigs die Wartehäuschen nicht unbedingt für notwendig: Die meisten Schüler kämen erst kurz vor Abfahrt ihres Busses und müssten bei schlechtem Wetter nicht lange im Regen warten. Dieses Argument wies Till Schumann (SPD) zurück: Im Winter könne sich der Bus bei Glätte verspäten. Dann müssten die Kinder schutzlos in der Kälte stehen.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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