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Otto Bode sagt der Politik ade

Uetze Otto Bode sagt der Politik ade

In etlichen Ehrenämtern hat sich Otto Bode mehr als 40 Jahre lang für seinen Heimatort Uetze engagiert. Am Mittwochabend nimmt er das letzte Mal als stellvertretender Ortsbürgermeister an einer Ortsratssitzung teil. "Dann ist Sense", sagt der 79-Jährige.

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Der stellvertretende Uetzer Ortsbürgermeister Otto Bode legt sein letztes Ehrenamt nieder.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Die Arbeit im Ortsrat habe ihm immer Spaß gemacht. "Die Zusammenarbeit war hervorragend", sagt er. Trotzdem bereue er seine Entscheidung nicht, der Kommunalpolitik ade zu sagen. "Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist", betont der Christdemokrat. Der Abschied falle ihm nicht schwer, weil seine Gesundheit nicht mehr mitspiele. Außerdem wolle er Jüngeren Platz machen.

Im Ortsrat hat Bode seit 1991 mitgearbeitet. Rund 20 Jahre war er stellvertretender Ortsbürgermeister. Ein Höhepunkt seiner kommunalpolitischen Tätigkeit sei 1996 die 975-Jahr-Feier Uetzes gewesen. Die Vorbereitung habe viel Zeit in Anspruch genommen.

Ein anderes Projekt, das Bode intensiv begleitet hat, war der Ausbau des Katenser Wegs. "Viele Jahre haben wir darüber diskutiert, weil sich die Erneuerung immer wieder verzögert hat. Schließlich wurde als zusätzliches Projekt auch der Bau der Frohburger Straße  beschlossen", erinnert sich Bode, der sieben Jahre lang auch Ratsherr war.

Besonders am Herzen liegt ihm die Pflege der Partnerschaft mit der sächsischen Stadt Frohburg. "Am Wochenende fahre ich noch einmal mit dem Ortsrat dorthin - zum Motorradrennen", kündigt der Uetzer an, der im Berufsleben Landwirt war.

Sein ehrenamtliches Engagement hatte 1970 begonnen, als er in den Vorstand des Realverbands gewählt wurde, dem er 35 Jahre angehörte. Schon damals habe er seinen Heimatort Uetze weiterentwickeln wollen, sagt Bode. Viele Jahre engagierte er sich auch im Vorstand des Beregnungsverbands Uetze III. Als Vorstandsmitglied bestimmte er von 1986 bis 2004 ebenso die Geschicke der Raiffeisen-Warengenossenschaft (RWG) Uetze mit. "Den Silberzwiebelanbau haben wir damals auf den Weg gebracht", blickt der 79-Jährige zurück.

Seine Erfahrungen brachte er darüber hinaus in die Uetzer Freibadgenossenschaft ein. "Zuerst im Aufsichtsrat, dann im Vorstand", sagt Bode. Obwohl er 2014 aus gesundheitlichen Gründen seinen Vorstandsposten abgeben hat, macht er noch hin und wieder Kassendienst. Bode: "Wenn Not am Mann ist."

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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