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Zuschuss fehlt: Was passiert mit Dorftreff?

Uetze Zuschuss fehlt: Was passiert mit Dorftreff?

Der Hänigser Dorftreff ist mit seinen Angeboten aus dem Ort kaum noch wegzudenken. Doch seine Zukunft ist ungewiss. Ende des Jahres läuft die Förderung der Region Hannover aus. Über die Anschlussfinanzierung muss der Rat der Gemeinde Uetze entscheiden.

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Das Nähkaffee ist ein Angebot des Dorftreffs für Migrantinnen und deutsche Frauen.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Hänigsen. Für den Probebetrieb des Dorftreffs im früheren Hänigser Ratssaal hat die Region Hannover 2015 und 2016 Zuschüsse von jeweils 20.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die gleichen Summen musste die Gemeinde aufbringen. Die Kommune übertrug die Betriebsführung der Kunstspirale. Diese konnte erst am 1. April 2015 den Betrieb aufnehmen, weil die Gemeinde vorher noch - wie von der Bauaufsicht der Region Hannover gefordert - die Elektrik im Gebäude instand setzen musste.

"Um eventuell eine weitere Förderung des Projekts zu erhalten, wurde am 28. Juli 2015 ein Antrag beim niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie gestellt", so die Gleichstellungsbeauftragte Gitta Bührich. Nach Auskunft des Bürgermeisters Werner Backeberg hat das Landesamt noch nicht über den Förderantrag entschieden. Daher werde die Gemeinde frühestens Ende 2017 einen neuen Zuschuss erhalten.

"Der Rat muss nun entscheiden, ob die Gemeinde vorübergehend allein mit eigenem Geld den Dorftreff betreibt", sagt Backeberg. Die Verwaltung schlägt vor, im Haushalt 2017 dafür 40.000 Euro einzuplanen, damit die Einrichtung ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen kann.

Das vielfältige Programm des Dorftreffs richtet sich an alle Generationen. An jedem dritten Mittwoch im Monat verwandelt sich der Dorftreff in ein Bilderbuchkino. Regelmäßige Veranstaltungen sind beispielsweise auch das Klönkaffee und das Nähkaffee. In der Generationenwerkstat können Fahrräder und Kleingeräte reparieren werden. Ein Beispiel für die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen ist die monatliche Sprechstunde des Seniorenbeirats. Außerdem erteilen Ehrenamtliche in den Räumen des Dorftreffs Deutschunterricht für Flüchtlinge.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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