Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Politiker stimmen für Parallelstraße

Dollbergen Politiker stimmen für Parallelstraße

Die geplante Parallelstraße zum Pröbenweg ist in Dollbergen umstritten. Trotz Kritik von Zuhörern billigten der Ortsrat und der Uetzer Ratsaussschus für Verkehr, Umwelt und Planung die Pläne in einer gemeinsamen Sitzung.

Voriger Artikel
Autofahrer fährt ein Schild um
Nächster Artikel
Phacelia: Nicht nur schön,sondern auch nützlich
Quelle: Symbolbild

Uetze. Die neue Straße soll an der jetzigen Kreuzung Pröbenweg/Ortsumgehung beginnen und nördlich des Pröbenwegs in einem Bogen zur Bahnhofstraße führen. In Höhe der Wertstoffcontainer trifft sie auf die Bahnhofstraße.

Der Pröbenweg wird von der Umgehungsstraße abgehängt und somit zur Sackgasse. Der Greiserweg wird von der Bahnhofstraße abgekoppelt. Ein Weg soll Fußgängern und Radfahrern ermöglichen, im bisherigen Einmündungsbereich von der Bahnhofstraße zum Greiserweg zu gelangen.

Zwischen dem Pröbenweg und der künftigen Kreisstraße 141 will die Gemeinde Bauplätze ausweisen. Mit dem Bodenaushub, der beim Straßenbau anfällt, will der Planer Lutz Wackermann auf der Südseite der neuen Straße einen Wall aufschütten. „Wie am Fuhsering wird noch eine Lärmschutzwand auf den Wall gesetzt“, kündigte Baufachbereichsleiter Sven Kuchenbecker an.

Als „nicht zukunftsweisend“ bezeichnete Karl Wiegand, Anwohner der Bahnhofstraße, die Pläne. Der Schwerlastverkehr werde weiter über die nördliche Bahnhofstraße rollen, kritisierte er. Andere Zuhörer befürchteten, dass es künftig bei Veranstaltungen auf dem Reitplatz am Greiserweg zu einem Verkehrschaos auf den Straßen Hohen-, Fuchs- und Sandkamp kommen wird.

Der Heimatvereinsvorsitzende Henning Rase sowie Ortsratsmitglieder Rainer Richter (SPD) und Elfriede Möhle (CDU) plädierten dafür, die neue Straße weiter nördlich zu bauen, über die freie Fläche südlich des Hohenkamps zu führen und bis zur Ackersbergstraße zu verlängern. Über diese Straße könnten Autofahrer den Sportplatz und die geplante neue Dorfmitte an der Schule erreichen, argumentierte Rase.

„Je weiter wir mit der Trasse nach Norden gehen, desto geringer wird die verkehrliche Wirkung“, hielt ihnen der Verkehrsplaner Lothar Zacharias entgegen. Die neue Straße erfülle nicht mehr die gewünschte Funktion einer Entlastungsstraße. Zudem bekomme die Gemeinde keinen Zuschuss für den Abschnitt zwischen Bahnhof- und Ackersbergstraße.

von Friedrich-Wilhelm Schiller

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sn592v6lp414q8pidf0
Rauchzeichen ziehen übers Land

Fotostrecke Uetze: Rauchzeichen ziehen übers Land