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Politiker wollen Kita an Schule anbauen

Dollbergen Politiker wollen Kita an Schule anbauen

Um in Dollbergen das Projekt „Alle unter einem Dach“ verwirklichen zu können, wird die Gemeinde voraussichtlich eine neue Kindertagesstätte einschließlich Küche und Mensa an den zweigeschossigen Trakt des Schulgebäudes anbauen und den eingeschossigen Gebäudeflügel abreißen. Dafür hat sich der Ratsausschuss für Bildung und Soziales ausgesprochen.

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Der eingeschossige Trakt wird beim Umbau wohl abgerissen.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Ziel des Projekts ist, alle Kinder von der Krippe bis zur Grundschule in einem Gebäudekomplex zu betreuen. Dafür sollen die jetzigen Dollberger Kindergärten Wichtelhaus und Wunderland in einer Vier-Gruppen-Kindertagesstätte zusammengefasst werden. Der Ausschuss empfahl, den Anbau für Kita und Mensa im hinteren, also im westlichen Bereich des Schulhofes zu errichten. Weil der eingeschossige Trakt, in dem sich unter anderem der Kindergarten Wunderland, das Lehrerzimmer und die Aula befinden, abgerissen werden soll, ist auch geplant, eine neue Aula und einen neuen Eingangsbereich für die Schule an der Ackersbergstraße zu bauen.

Für die Bauarbeiten muss die Gemeinde rund 6,1 Millionen Euro ausgeben. SPD-Ratsfrau Marion Friemel präsentierte dem Ausschuss einen Plan ihrer Fraktion. Danach sollte, um die Aula und den Schuleingang zu erhalten, nur ein Teil des flachen Flügels abgerissen werden. Außerdem wollten die Sozialdemokraten Kita und Mensa nach Westen hin an den zweigeschossigen Trakt der Schule andocken, damit möglichst wenig Fläche des Schulhofes verloren geht. Die Erste Gemeinderätin Ursula Tesch bezweifelte, dass sich so Kosten sparen lassen. Die Gemeinde müsse eine neue Machbarkeitsstudie in Auftrag geben. Außerdem müsse der Rat den Bebauungsplan Fuhsestraße ändern, weil beim SPD-Vorschlag der Anbau über die Grundstücksgrenze hinaus in das angrenzende Plangebiet Fuhsestraße rage.

„Wir bekommen einen anderen Zeitplan“, gab Tesch zu bedenken. Verzögerungen gefährdeten die Zuschüsse, die die Gemeindeverwaltung für das Bauvorhaben beantragen wolle. Daraufhin signalisierte Andreas Kohlmeier (SPD), dass die Sozialdemokraten ihren Vorschlag zurückziehen: „Wir haben uns überzeugen lassen.“

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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