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Erneut richten Randalierer hohen Schaden an

Uetze Erneut richten Randalierer hohen Schaden an

Schon wieder sind Randalierer in Uetze unterwegs gewesen. Diesmal haben sie zwei Buswartehäuschen vor dem Schulzentrum an der Marktstraße beschädigt. Die Unbekannten zertrümmerten die Glasscheiben. Derweil wird in den sozialen Medien diskutiert, wie dem Vandalismus Einhalt geboten werden kann.

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Immer wieder demolieren Randalierer die Buswartehäuschen am Schulzentrum. Der jüngste Fall ereignete sich am vergangenen Sonnabend in der Zeit von 19.15 bis 20 Uhr.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Die Polizei kann den Tatzeitpunkt für den Vandalismus vor dem Schulzentrum auf 45 Minuten genau eingrenzen. Die Scheiben gingen am vergangenen Sonnabend in der Zeit zwischen 19.15 und 20 Uhr zu Bruch. Weil die Wartehäuschen an der viel befahrenen Marktstraße liegen, hofft die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung. „Dort fahren viele vorbei. Deshalb wäre es schön, wenn sich auch Zeugen melden würden“, sagt ein Sprecher der Polizei in Uetze. „Wir bekommen fast nie Hinweise von Bürgern. Dabei sind wir auf ihre Hilfe angewiesen, wenn wir den Vandalismus stoppen wollen.“ Ziele der Randalierer sind in den vergangenen Monaten vor allem der Pausenhof der Uetzer Grundschule, das Uetzer Freibad und die Johannes-der-Täufer-Kirche gewesen. „Wer dort Personen entdeckt, die sich auffällig verhalten oder dort nichts zu suchen haben, sollte ruhig die Polizei anrufen“, sagt der Sprecher. „Wir kontrollieren die Leute dann vor Ort und sprechen bei Bedarf auch Platzverweise aus.“ Auf die zahlreichen Vandalismusschäden reagiert die Polizei inzwischen auch mit vermehrten Streifenfahrten.

Die Uetzer Grundschüler haben in der vergangenen Woche einen Brief an die Randalierer geschrieben, weil sie sich in ihrer Schule nicht mehr sicher fühlen. In dem Brief heißt es: „Wir finden diese Aktion total bescheuert und sind geschockt, verängstigt und fühlen und nicht mehr sicher in unserer Schule.“

Seitdem diskutieren die Uetzer in sozialen Medien über Möglichkeiten, wie dem Vandalismus in ihrem Ort Einhalt geboten werden kann. Die Vorschläge reichen von Kameraüberwachung über stärkere Polizeipräsenz bis zur Schaffung von „Räume der Begegnung“ gemeinsam mit den Jugendlichen.

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