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Rat ergänzt Gewerbekonzept

Hänigsen Rat ergänzt Gewerbekonzept

Die Gemeinde wird eventuell doch das Gewerbegebiet an der Altmerdingser Straße in Hänigsen erweitern. Um diesen Punkt hat der Rat das von der Verwaltung vorgelegte Gewerbeflächenkonzept für die Kommune erweitert.

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Das Gewerbegebiet an der Altmerdingser Straße soll eventuell erweitert werden.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Der Rat sprach sich dafür aus, dass die Verwaltung parallel zu den Gesprächen mit dem Unternehmen K+S über einen Ankauf des K+S-Werksgeländes in Hänigsen-Riedel auch Kontakt zu den Grundstücksnachbarn des Gewerbegebiets an der Altmerdingser Straße aufnehmen soll. Sie soll die Verkaufsbereitschaft der Nachbarn erkunden.

„Hänigsen braucht Gewerbeflächen im Süden möglichst nah an der Bundesstraße 188“, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Dirk Rentz. Daher müsse die Gemeinde neue Gewerbeflächen an der Altmerdingser Straße ausweisen. Nach Peter Pawlitzas (ebenfalls CDU) Ansicht sollte die Gemeinde dort möglichst bald wieder Grundstücke für Nachfragen von interessierten Gewerbetreibenden vorhalten.

„Eine Entwicklung im Süden führt zu einer Zersiedelung der Landschaft“, entgegnete Georg Beu (Grüne). Hingegen biete sich das K+S-Gelände für die Ansiedlung von Kleingewerbe an. Ernstfried Langer (SPD) favorisierte ebenfalls eine Reaktivierung der Industriebrache. Allerdings müsse sie frei von Altlasten sein, stellte er klar. Er plädierte daher dafür, in Hänigsen „zweigleisig zu verfahren“.

Der Rat segnete schließlich das Gewerbeflächenkonzept einschließlich der Ergänzung zur Altmerdingser Straße einstimmig ab. Unstrittig war, das Gewerbegebiet Uetze Nordost an der Benroder Straße zu erweitern und in der Ortschaft Uetze auf der Ostseite der Straße Schapers Kamp ein Mischgebiet für nicht störendes Gewerbe auszuweisen. Auf der anderen Seite der Straße Schapers Kamp ist im Anschluss an das dortige Einzelhandelsgebiet bereits ein Baumarkt geplant.

Die Gemeinde soll sich bei dem Ankauf von Gewerbeflächen auf Hänigsen und Uetze konzentrieren, weil derzeit keine Unternehmen im Rathaus nach Grundstücken in den anderen Ortschaften nachfragen.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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