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Dollbergen: Keine neuen Parkplätze im Norden

Uetze Dollbergen: Keine neuen Parkplätze im Norden

Die Parkplätze reichen auf der Nordseite des Dollberger Bahnhofs bei Weitem nicht aus. Doch die Region Hannover hat ihre Pläne für die Erweiterung der Park-and-ride-Anlage nördlich der Bahn auf Eis gelegt. Sie verweist darauf, dass sie auf der Südseite neue Parkplätze bauen will.

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Auf der Nordseite des Bahnhofs parken Pendler die Bahnhofstraße - die einzige Zufahrt zur Altölraffinerie der Firma Avista - auf beiden Fahrbahnseiten zu.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Dollbergen. Weil die Park-and-ride-Anlage auf der Bahnhofsnordseite zu klein ist, parken Pendler aus Uetze, Katensen und dem Landkreis Celle wild am Rand der nördlichen Bahnhofstraße. Oliver Wempe, Vorsitzender der Balu-Fraktion im Uetzer Rat, hat sich deshalb in einer Anfrage an die Gemeindeverwaltung nach dem Planungsstand für den Bau zusätzlicher Abstellplätze im Norden des Bahnhofs erkundigt.

Nach seiner Ansicht muss die Planung weiter vorangetrieben werden, auch wenn die Region 2017/18 eine neue Park-and-ride-Anlage auf der Südseite bauen will. Dort sollen auf einer bisherigen Pferdekoppel zunächst 119 zusätzliche Parkplätze anlegt werden. Weitere können zu einem späteren Zeitpunkt hinzukommen. "Die Dimensionierung der Anlage deckt den Gesamtbedarf von Nord- und Südseite", zitiert Jan Schultz, Leiter des Teams Ordnung und Verkehr im Uetzer Rathaus, in der Antwort auf Wempes Anfrage die Regionsverwaltung. Schultz hatte die Region um eine Stellungnahme gebeten.

Sollte sich in einigen Jahren herausstellen, dass das Parkplatzangebot nicht reicht, müsse man entscheiden, wo man diesen Bedarf decken wolle. Eine Erweiterung der neuen Park-and-ride-Anlage auf der Südseite erscheine realistischer, weil dort ohnehin eine zweiter Bauabschnitt geplant sei, so die Regionsverwaltung.

"Die Antwort ist nicht befriedigend", sagt Ratsherr Wempe. Umweltgesichtspunkte sprächen für den Bau neuer Parkplätze im Norden. Pendler aus Uetze, Katensen und dem Raum Celle müssten einen großen Umweg fahren, um die Abstellplätze im Süden zu erreichen. Das belaste nicht zuletzt auch die Anlieger der Straßen südlich der Bahnlinie.

Bereits 2010 war geplant, die Park-and-ride-Anlage auf der Bahnhofsnordseite in zwei Schritten um 153 Stellplätze zu erweitern. Sie sollten im Süden des früheren Gasoline-Geländes entstehen. Doch das Bebauungsplanverfahren für die Parkplatzerweiterung und die Reaktivierung dieser Industriebrache ruht, weil sich auf dem Gelände Altlasten befinden und Zauneidechsen leben.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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