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Reiter und Festwagen ziehen durch das Dorf

Hänigsen Reiter und Festwagen ziehen durch das Dorf

Gute Stimmung bei den Bürgerschützen. Am ersten Schützenfesttag ist ihr Festzelt gerammelt voll. Grund zur Freude hatte vor allem Hans-Heinrich Beisert – er ist neuer Bürgerschützenkönig.

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Zwei Herolde, der Schützenoberst und sein Adjudant hoch zu Ross sowie zwei weitere Reiter des Reit- und Fahrvereins Hänigsen führen den Umzug am Sonntag an.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Rund 40 Jahre lang hat Hans-Heinrich Beisert schon versucht, beim Hänigser Schützenfest König zu werden. Bislang immer vergebens. Doch diesmal hat es geklappt. Beim Kommers am Sonnabend hat Achim Schacht, Vorsitzender des Bürgerschützenvereins, Beisert den begehrten Titel Bürgerschützenkönig verliehen.

Damenbeste wurde Angelika Schaprian. Schacht ernannte Cindy Klüppel zur Volkskönigin. Markus Ebeling darf sich Probekönig nennen. Bogenkönig Frank Scharnhorst, Jungschützenkönigin Natascha Wiedemeier, Kinderkönigin Katharina Kusserow und Volkskinderkönigin Natalie Meyer sind die übrigen Majestäten.

Beim gestrigen Umzug, den zwei Herolde, der Schützenoberst und sein Adjutant, hoch zu Ross anführten, blieb dem Bürgerschützenkönig, der Damenbesten und der Jungschützenkönigin ein Marsch durch das Dorf erspart. Für sie standen Kutschen bereit. Die Volkskönigin wurde in einem Auto chauffiert.

In die lange Kolonne hatten sich sechs Musikzüge und mehrere örtliche Vereine - zum Teil mit Festwagen - eingereiht. Zum Beispiel hatte die Landjugend für ihren Wagen eine Erntekrone gebunden. Am Pappaul stellte der Kommentator Thomas Czeszak den Zuschauern, die sich dort eingefunden hatten, per Lautsprecher die vorbeiziehenden Gruppen vor. So wies er darauf hin, dass sich einige Bogenschützen historische Gewänder angelegt hatten.

Beim Festball am Sonnabendabend war nach Schachts Worten das Festzelt „trotz der Ferien rappelvoll“. Im Gegensatz zu den Vorjahren hätten auch relativ viele ältere Einwohner mitgefeiert, berichtete der Chef der Bürgerschützen.

Während des Königsessens am Sonntag waren nur wenige Plätze an den Tischen frei geblieben. Erstmals hatte es dafür einen Kartenvorverkauf gegeben, um besser planen zu können. „Das hat hervorragend geklappt“, stellte Schacht erfreut fest. Der Vorstand sei sich nicht sicher gewesen, ob der Vorverkauf angenommen werde.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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