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Hauptschule in Sorge um Sozialarbeiterstelle

Uetze Hauptschule in Sorge um Sozialarbeiterstelle

Auch wenn die Hauptschule in Uetze ein Auslaufmodell ist, sollte das Landesprogramm „Profilierung der Hauptschule“ nicht Ende 2016 auslaufen, sondern verlängert werden, fordert die Schulleitung.

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Im Schulzentrum sind derzeit die Hauptschule (links), die Realschule, die IGS (rechts) und das Gymnasium untergebracht.d

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Dieses Programm hilft Hauptschülern bei der Berufsfindung und bereitet sie auf die Arbeitswelt vor. „Wir sind stark daran interessiert, dass diese Arbeit fortgesetzt wird“, sagt Rektor Eberhard Wacker.

In Uetze erfüllt die Schulsozialarbeiterin Nina Zado das Programm seit 2004 mit Leben. „Die Aufgaben von Frau Zado lassen sich kaum auf die Lehrkräfte übertragen“, gibt Wacker zu bedenken. Daher hofft er, dass Kultusministerin Frauke Heiligenstadt ihre Ankündigung wahr macht, dass die Schulsozialarbeit an Hauptschulen fortgesetzt werden soll – wenn auch anders finanziert. „Ich bin dabei herauszufinden, wie der Stand der Diskussion in dieser Frage ist“, berichtet der Rektor. Von der Landesschulbehörde habe er darauf noch keine Antwort erhalten.

Mit Siebtklässlern macht Zado das „Spiel des Lebens“. Bei diesem Berufswegeplanspiel lernen die Schüler zum Beispiel, zwischen Brutto- und Nettolohn zu unterscheiden. Mit Achtklässlern arbeitet die Sozialarbeiterin deren Interessen und Fähigkeiten heraus.
Sie unterstützt ältere Schüler bei der Suche nach einer Praktikumsstelle. Mit ihnen übt sie darüber hinaus Onlinebewerbungen. Eine Einzelberatung bietet sie zur Berufswahl an.

„Wir gehen auch aus der Schule heraus und holen uns Leute in die Schule“, berichtet Zado. So besucht sie mit den Hauptschülern das Berufsinformationszentrum in Hannover. Außerdem organisiert sie Betriebsbesichtigungen. „Einmal im Monat kommt die Berufsberatung zu uns in die Schule“, sagt Zado.

Dank ihrer Arbeit hat die Uetzer Hauptschule in den vergangenen Jahren zweimal das Gütesiegel „Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule“ verliehen bekommen.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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