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SPD will kleine Baugebiete entwickeln

Uetze SPD will kleine Baugebiete entwickeln

Die SPD-Ratsfraktion fordert, in der Ortschaft Uetze moderat neues Bauland auszuweisen. Außerdem muss die Gemeinde nach Ansicht der Sozialdemokraten möglichst bald in Hänigsen und Uetze erschlossene Gewerbeflächen zur Verfügung stellen.

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In der Ortschaft Uetze werden entstandene Baulücken geschlossen. Um Platz für diese beiden Neubauten zu schaffen, ist an der Schünebuschstraße ein altes Gehöft abgerissen worden.Schiller

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. „In der Ortschaft Uetze gibt es keine öffentlichen freien Baugrundstücke mehr, die zum Verkauf zur Verfügung stehen“, stellt Fraktionschef Ernstfried Langer fest. Zurzeit könnten nur Baulücken geschlossen werden. Neubauten entstünden gerade an der Oster- und an der Schünebuschstraße auf Grundstücken, auf denen alte Gebäude abgerissen worden seien.

„Das ist auch so gewollt“, sagt Langer und verweist auf die Tagung „Wie wollen wir wohnen?“ im Oktober 2014. Dort hatte Ruth Rohr-Zänker, Leiterin des Planungsbüros Stadtregion, empfohlen, Baulücken zu schließen, statt große Baugebiete zu entwickeln. Aber: „Es gibt immer wieder im Rathaus Anfragen nach neuem Bauland“, gibt Langer zu bedenken. Daher wolle die SPD, dass Flächen für kleine Neubausiedlungen bereitgestellt werden. Für Standortvorschläge sei die Fraktion offen.

Der Sozialdemokrat fordert, dass Rat und Verwaltung das Gewerbeflächenkonzept der Gemeinde konkretisieren sollen. Darin ist vorgesehen, östlich der Straße Schapers Kamp ein Mischgebiet mit nicht störendem Gewerbe zu entwickeln und die Gewerbegebiete Uetze Nordost und Altmerdingser Straße in Hänigsen zu erweitern. Außerdem will die Gemeinde das Bergwerksgelände Riedel in Hänigsen erwerben, um es zu vermarkten. „Allerdings fehlt es in den Ortschaften Uetze und Hänigsen an Gewerbeflächen, die kurzfristig oder sofort verfügbar sind“, bemängelt der SPD-Fraktionschef. Zwar gebe es ausgewiesene Gewerbeflächen, aber die seien nicht erschlossen. Das habe dazu geführt, dass sich Vorhaben von Gewerbetreibenden deutlich verzögert hätten, berichtet Langer.

„Wir müssen Flächen vorhalten, auf denen zumindest provisorische Baustraßen vorhanden sind“, lautet die Forderung Langers. Außerdem müssten Ver- und Entsorgung der Gebiete geregelt sein.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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