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Vier Nationen experimentieren gemeinsam

Uetze Vier Nationen experimentieren gemeinsam

Uetzer Gymnasiasten haben am Freitag mit Schülern aus den Niederlanden, Polen und der Türkei eine Kartoffelpizza gebacken, Hauptcremes hergestellt und eine Kartoffelbatterie gebastelt. Zum Abschluss eines Schüleraustausches experimentieren die Jungen und Mädchen aus vier Ländern gemeinsam.

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Jaimey (links) aus den Niederlanden schaut zu, wie der Uetzer Gymnasiast Mert eine Kartoffelbatterie bastelt.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Seit Beginn des vorigen Schuljahres arbeiten Schüler des Gymnasiums Unter den Eichen sowie ihre Altersgenossen aus Polen, der Türkei und den Niederlanden im Rahmen des europäischen Austauschprogramms Erasmus+ an dem Thema "Lebe gesund in einer gesunden Umgebung". Die Verständigung läuft auf Englisch.

Um gesunde Ernährung ging es am Freitag in dem Workshop "Kochen mit Kartoffeln". Außer einer Pizza bereiteten die Schüler auch Rosmarinkartoffeln, Kräuterquark und eine Aioli zu und stellten Kartoffelchips her.

"Ich achte darauf, dass wir regionale Produkte verwenden. Die Kartoffeln und die Zwiebeln sind aus Uetze. Alle Kräuter stammen aus unserem Schulgarten", sagte der Lehrer und Hobbykoch Dirk Früchtemeyer. Für die Schüler sei es eine wichtige Erfahrung, selbst zu kochen und dabei frische Produkte zu verwenden. Die Rezepte könnten sie mit nach Hause nehmen.

Unter Leitung der Uetzer Chemie- und Biologielehrerin Verena Everding stellten die Schüler verschiedene Hautcremes her. "Sie sollen lernen, woraus eine Creme besteht und was eigentlich nicht hineingehören sollte, aber oft noch drin ist - zum Beispiel Paraffine, Silikone und Parabene", sagte Everding.

Energie war das Thema eines dritten Workshops. "Die Schüler sollen versuchen, aus Kartoffeln und den Metallen Zink und Kupfer eine Batterie zu bauen und damit eine Lampe zum Leuchten zu bringen", erläuterte Lehrer Thomas Schulz. Bei dem Experiment ersetze die Kartoffel die sonst übliche umweltschädliche Batteriesäure.

Der einwöchige Aufenthalt der Gastschüler in Uetze ist die letzte Begegnung im Rahmen des zweijährigen Austauschprogramms. Die Uetzer waren bereits in Polen und den Niederlanden. "Nach Istanbul zu fahren, war uns wegen der politischen Situation in der Türkei zu riskant", sagte Everding.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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