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Schüler erweitern ihren Horizont

Uetze Schüler erweitern ihren Horizont

Das Gymnasium Unter den Eichen erwartet im nächsten Schuljahr Besuch von Schülern aus drei Partnerschulen aus den Niederlanden, der Türkei und Polen. Erst vor wenigen Tagen waren Lehrer aus den drei Ländern zu Gast in Uetze.

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Schüler des Uetzer Gymnasiums haben bereits die polnische Erasmus-Partnerschule besucht und während des einwöchigen Aufenthalts auch Krakau besucht.

Quelle: privat

Uetze. Das Austauschprogramm Erasmus+ der Europäischen Union (EU) ermöglicht diese Begegnungen. „Das Projekt hat im September begonnen und läuft zwei Jahre“, sagt die stellvertretende Schulleiterin Andrea Wundram und ergänzt: „Wir freuen uns, dass unser Projekt aus über 400 Anträgen ausgewählt wurde.“ Gemeinsam bearbeiten die Schulen das Thema „Live Healthily in a Healthy Environment (Lebe gesund in einer gesunden Umgebung)“. Sie tauschen ihre Arbeitsergebnisse auf Englisch über das Internet aus.

Die Lehrkräfte haben eine Aufgabenteilung verabredet. „Das Gymnasium Unter den Eichen Uetze untersucht wegen der guten Ausstattung im naturwissenschaftlichen Bereich Wasserproben und Lebensmittel“, berichtet Wundram.

Beim Treffen in Uetze sprachen die Lehrkräfte Unterrichtsmethoden für das weitere Projekt ab. Sie hätten vereinbart, wie Protokolle von Versuchen einheitlich abgefasst und Arbeitsergebnisse für Berichte dokumentiert werden sollen, sagt Wundram. Sie hätten sich zum Beispiel auch abgestimmt, wie Power-Point-Präsentationen aussehen sollen, damit sie an allen beteiligten Schulen gezeigt werden können.

Das Gymnasium Unter den Eichen hat sich um die Aufnahme in das Erasmus+-Programm beworben, weil es die Möglichkeit bietet, „dass Schüler und Lehrer ihren Horizont erweitern“. So hätten die Uetzer bei einem Treffen mit den Partnerschulen im November im polnischen Juszczyna erfahren, dass es in Polen keine Mülltrennung gibt und in der Umgebung von Juszczyna erst die ersten Windräder aufgestellt werden. Im Unterricht hätten sich die deutschen, polnischen, niederländischen und türkischen Schüler mit alternativen Energien, Umweltschutz und gesunder Ernährung auseinandergesetzt. Bei Ausflügen besichtigten sie ein Wasserkraftwerk und diskutierten mit einem Förster im Wald über die Auswirkungen der Erderwärmung.

Weil die EU die Fahrten der Schüler finanziere, könnten an dem Austausch auch Jugendliche teilnehmen, die sich sonst die Reisen nicht leisten könnten, streicht Wundram heraus. Der Schüleraustausch stärke die Sozialkompetenz: „Sie müssen sich eine Woche lang in einer fremden Familie zurechtfinden.“ Schüler der vier Partnerschulen treffen sich das nächste Mal im Mai in der Türkei

Friedrich-Wilhelm Schiller

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