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Schüleraustausch? Gern und jederzeit wieder

Uetze Schüleraustausch? Gern und jederzeit wieder

Seit zehn Jahren gibt es den EU-Projekttag - und seit zehn Jahren fördert die Realschule Uetze über den Austausch mit ausländischen Schulen den europäischen Gedanken. Sehr zur Freude der Schüler, wie diese gestern im Gespräch mit Ministerpräsident Stephan Weil betonten.

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Was bringt Schülern ein Austausch mit anderen Ländern? Ministerpräsident Stephan Weil spricht mit Tom (15, von links), Jennifer (14), Emily (16) und Franziska (17).

Quelle: Bismark

Uetze. Die Schüler auf das Leben im vereinten Europa vorzubereiten, dieses Ziel verfolge die Realschule seit einem Jahrzehnt, sagte Schulleiter Joachim Wichert in der Feierstunde. "Und zwar täglich, nicht nur am Europatag", fügte er hinzu. Denn den ersten Anfängen mit dem Comenius-Projekt und dem späteren Zertifikat folgt seit zwei Jahren das Programm "Erasmus +" der Europäischen Union. Seit 2013 stehen die Uetzer demnach im Austausch mit Schulen in Frankreich, Griechenland, Rumänien und Spanien. Jeweils zehn Jugendliche und zwei Lehrer besuchen mit Teams aus den anderen Ländern den Gastgeber: "Erst in der vergangenen Woche stand die Reise nach Rumänien auf dem Programm", sagte Wichert.

Der prominente Gast der Veranstaltung, Ministerpräsident Stephan Weil, verfolgte die Präsentation gespannt und gut gelaunt. Denn die Schüler nahmen im quasi im Schnelldurchlauf mit durch ihre mehrsprachigen Projekte, die sich mit Bewerbungsgesprächen, gesunder Ernährung und kulturellen Traditionen beschäftigten. Seine Frage, ob sich die zusätzliche Arbeit für Lehrer und Schüler lohne, beantworten die Leiter Rosa Maria Andersch, Carina Rath und Mergim Bytyci mit einem klaren Ja. "Die Englischkenntnisse verbessern sich, die Teilnehmer haben mehr Selbstvertrauen und entwickeln eine hohe interkulturelle Kompetenz", sagte Rath.

Und auch die Schüler nutzten die Gelegenheit, um ihren Stolz auf das Projekt zu zeigen - das wegen der auslaufenden Realschule im Jahr 2019 allerdings dann endet. "Wenn ich könnte, würde ich sofort wieder nach Spanien fahren", sagte Jennifer (14) und schob hinterher: "Verstehen Sie das?" Weil verstand: "Das gab es zu meiner Schulzeit noch nicht, da wäre ich aber gern dabei gewesen." Mit Jennifer entführten auch Tom, Emily und Franziska den Ministerpräsidenten nach Spanien, andere Teams stellten an Schauwänden und mit Fotos den Besuch in den anderen drei Staaten vor. "Ich habe es mir viel schwieriger vorgestellt", sagte Jennifer - nach dem Gespräch und der ersten großen Aufregung. "Aber er ist ja total nett", sagte sie über Stephan Weil, der sich anschließend noch interviewen ließ.

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Von Redakteur Antje Bismark

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