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Bauarbeiten am Schützenheim beginnen

Uetze Bauarbeiten am Schützenheim beginnen

Die Vorbereitungen für die Sanierung und den Umbau des Schützenheims in Uetze sind abgeschlossen. Inzwischen haben die Bauarbeiten begonnen. Als Erstes haben Arbeiter die Baugrube für den neuen Hausanschlussraum im bisherigen Eingangsbereich ausgehoben.

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Bauarbeiter heben die Baugrube für den neuen Hausanschlussraum aus.

Quelle: privat

Uetze. Der Hausanschlussraum mit der dazugehörigen Technik wird nach Angaben des Vorsitzenden des Schützenvereins, Donald Albrecht, zuerst gebaut, damit die Handwerker möglichst schnell die Heizung und die Stromversorgung neu installieren können. Dem Hausanschluss muss der Haupteingang weichen. Der Schützenverein verlegt ihn auf die Nordseite des Gebäudes.

Derzeit müssen die Schützen durch einen Nebeneingang ihr Vereinsheim betreten. Im Zuge des Umbaus entstehen eine behindertengerechte Toilette und ein neuer Funktionsraum, den die Dartsparte nutzen kann und der auch als Umkleideraum dienen soll.

Mitte Oktober soll der Bau eines neuen Schießstands beginnen. "Dann werden die Mauern und die Sohlplatten des alten Luftdruckstandes abgerissen und dort ein neuer Stand nach modernem technischen und energetischen Stand errichtet", kündigt Albrecht an. Der neue Schießstand für Luftpistolen und Luftgewehre erhält eine elektronische Zielerfassung.

"Auch wenn der Neubau mitten im Bestand durchgeführt wird, ist er so geplant, dass der Betrieb der übrigen Räume und Schießstände weitestgehend ungestört weiterlaufen kann", sagt der Vereinschef. Einzelne Gruppen müssten allerdings bei den Nachbarvereinen in Katensen und Hänigsen trainieren.

Im September haben 19 Vereinsmitglieder im Alter von 18 bis 80 Jahren in mehr als 350 Einsatzstunden die Bauarbeiten vorbereitet. Sie nahmen 100 Quadratmeter Betonplatten auf, rissen den früheren Raucherraum ab, nahmen 200 Quadratmeter Dachplatten fachgerecht ab und entsorgten diese. Außerdem brachen sie den Dachstuhl und die Holzverkleidung des alten Druckluftstandes ab, bauten die Öfen und die Seilzuganlagen aus und klemmten Stromleitungen ab. Dank der Eigenleistungen sparte der Verein 15.000 Euro.

Nach Albrechts Worten haben die Helfer "eine großartige Leistung" für den Verein erbracht: "Ich habe selten eine Truppe gesehen, die so motiviert war. Einige von uns waren sogar wochentags noch im Einsatz, damit die Vorbereitungen fristgerecht fertig wurden. Leider sind es immer nur wenige, die selbstverständlich zupacken."  

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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