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Schulte pflegt weiter die Blumen

Uetze Schulte pflegt weiter die Blumen

Trotz des Verzichts auf seine politischen Ämter will Uetzes bisheriger Ortsbürgermeister Hartmut Schulte weiterhin die Blumenkästen im Dorf begießen. Den Vorsitz im Verein „Uetze blüht auf“ muss er allerdings abgeben.

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Hartmut Schulte bewässert auf dem Hindenburgplatz Geranien, die in Blumenkästen wachsen, die in etwa drei Metern Höhe an Laternenmasten hängen.

Quelle: Schiller

Uetze. Laut Satzung sind nur die Ortsratsmitglieder ordentliche Vereinsmitglieder. Diesen Status verliert Schulte mit seinem Ausscheiden aus dem Ortsrat. Ansonsten kann man sich nur als förderndes Mitglied in dem Verein engagieren. „Ein förderndes Mitglied kann kein Vorstandsmitglied sein“, stellt Schulte klar. Daher werde „Uetze blüht auf“ in der Mitgliederversammlung am 2. März einen neuen Vorsitzenden wählen.

„Ich werde auf jeden Fall noch in diesem Jahr weiter die Blumenpflege übernehmen. Ab 2017 brauche ich aber Unterstützung“, sagt Schulte, der aus gesundheitlichen Gründen am 31. März seine politischen Ämter niederlegt.

In den vergangenen Jahren war der 68-Jährige in den Sommermonaten zweimal in der Woche spätestens um 6 Uhr mit einem Tankwagen der Marke Eigenbau von zu Hause losgefahren, um die 50 Blumenkästen an den Laternenpfählen an der Kaiserstraße, am Hindenburgplatz und auf der früheren Europakreuzung sowie die drei großen Blumenkübel auf dem Hindenburgplatz zu bewässern.

2007 hatte der Ortsrat auf Schultes Initiative hin „Uetze blüht auf“ gegründet. Ziel war, mithilfe von Spenden das Ortsratsbudget von den Kosten für die Dorfverschönerung zu entlasten.

Der Verein hat in den vergangenen Jahren die Blumenkästen für die Laternenmasten im Ortskern gekauft und diese sowie die Blumenkübel auf dem Hindenburgplatz bepflanzt. „In diesem Jahr werden wir das Dreieck auf dem Hindenburgplatz, in dem früher der Brunnen war, mit blühenden Bodendeckern bepflanzen“, kündigt Schulte an.

Der Verein habe eine zweckgebundene Spende für eine Hundetoilette an der Ecke Apotheken-/Kaiserstraße erhalten. „Auf der dortigen Rasenfläche liegt immer Hundekot“, klagt Schulte. Das Aufstellen der Hundetoilette müsse sich der Vorstand allerdings noch von der Gemeinde genehmigen lassen.

Ein Vereinsprojekt war das Insektenhotel auf dem neuen Friedhof, das Hauptschüler angefertigt haben. „Der Verein wird sich weiter satzungsgemäß um die Verschönerung des Dorfes kümmern“, verspricht der bisherige Vorsitzende.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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