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Die ersten Fahrer testen die Rennstrecke

Uetze Die ersten Fahrer testen die Rennstrecke

"Staubig, trocken, rund und schnell", so beschreibt Ingmar Gese die Mofa-Rennstrecke auf dem Acker am Schwüblingser Ortsrand. Der Uetzer hat sie am Freitagvormittag schon einmal mit seinem Teamgefährten Olaf Braukmann getestet.

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Ingmar Gese testet die Rennstrecke am Schwüblingser Ortsrand.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Schwüblingsen. Am Ende der Geraden erreicht Gese an die 65 Stundenkilometer mit seiner Maschine, die nur noch den Hubraum von gerade einmal 50 Kubikzentimetern mit einer Mofa gemein hat. Das Gros der 50 angemeldeten Fahrerteams erwartet die Schwüblingser Junggesellschaft, die die Großveranstaltung in den Ort geholt hat, am Freitagnachmittag in Schwüblingsen eintrudeln. Um 16 Uhr beginnt das freie Training. Der Startschuss für das Rennen fällt am Sonnabend, 10. September, um 11 Uhr. Acht Stunden lang geht es dann über den 1,7 Kilometer langen Parcours mit Schikane, engen Kurven und Sprunghügel.

Derweil nimmt auch die Zeltstadt mit den Verpflegungsstationen für die Fahrerteams und die Zuschauer Gestalt an. Ann-Kristin Wiekenberg, Yannick Finkenbrink, Mirko Narozny, Christoph Bethmann und Mike Grove von der Junggesellschaft verlegen die Schläuche für den Toilettenwagen, tragen die Lebensmittel in den Kühlwagen, hängen Lampen in die Zelte und Imbissbuden, bauen die Grillstation auf. "Dann müssen wir die Strecke wegen der Trockenheit noch kräftig wässern", sagt Wiekenberg.

Mehr Infos...

...zum Mofa-Rennen auf dem Acker gibt es hier.

Auch die Fahrerteams investieren laut Rennorganisator Stefan Eberhage viel Zeit in das alljährliche Rennen. "600 Stunden dauert die Vorbereitung auf der Rennen, wobei die meiste Zeit für das Herrichten der Räder benötigt wird", sagt Eberhage. Denn die Maschinen müssen viel aushalten: Sie fahren acht Stunden Nonstopp unter schwierigen Bedingungen. Wer dabei sein will, muss einige technische Regeln einhalten: Verwendet werden muss das original Motorengehäuse einer Mofa (maximal 50 ccm) und eine Dreiganghandschaltung. Frei wählbar sind hingegen die Reifen und das Fahrgestell. Auch für die Geschwindigkeit der getunten Zweiräder gibt es keine Vorgaben.

Das Langstreckenrennen wird auf einem Feld an der Kreisstraße 125 am Schwüblingser Ortsausgang in Richtung Arpke ausgetragen. Besucher, die das Gelände erreichen wollen, sollten auf die Beschilderung achten. Die Zufahrt führt über die Straße Zum Feuermoor. Parkplätze sind ausgewiesen.

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