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20 Jahre Abrocken im Zeichen der Fledermaus

Uetze 20 Jahre Abrocken im Zeichen der Fledermaus

Die Schwüblingser Biker wissen, wie man feiert: Zum 25-jährigen Bestehen haben sich am Sonnabendabend beim 20. Open Air rund 1000 Besucher eingefunden. Zur Musik vom Feuerwehrmusikzug Burgdorf-Hänigsen und den Bands Back in Town und Re-Play wurde kräftig abgefeiert.

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Die Coverband Re-Play bringt die Stimmung schnell zum Kochen. Köhler

Quelle: Sandra Köhler

Schwüblingsen. „Vor 25 Jahren war ich 16. Und da ich noch mehr Schisshase war als heute, wurde mir schon komisch dabei, dass es Biker in Schwüblingsen gibt. Aber als ich hörte, dass Paule dabei ist, wusste ich: Das kann nur was Gutes werden. Denn Paule ist ein Guter“: Sehr persönliche Erinnerungen hat Ortsbürgermeister Eike Dralle gefunden bei seiner Ansprache zum Jubiläum der Biker, die weder einen Chef noch einen Vereinsstatus haben.

Bei ihnen unterliegt alles der demokratischen Abstimmung. Auch zur Fledermaus, die seit 1991 als Logo auf der Brust prangt, sei es so gekommen, sagt Friedhelm Ludwig. „Der eine schlug ein Motorrad vor, der andere Auspuffrohre. Wir konnten uns nicht einigen. Die Fledermaus war Tier des Jahres. Und in Schwüblingsen gibt es massig davon.“

Aus dem demokratischen Ansatz erklärt sich auch, dass an der Plakatgalerie die Aushänge aus den Jahren 2003 und 2007 fehlen: Es gab gar keine. „Nach jedem Open Air diskutieren wir, ob wir im kommenden Jahr wieder eines veranstalten wollen“, sagt Biker Dietmar Wehly: „Es war immer eine enge Entscheidung, aber in diesen Jahren waren die Gegner in der Überzahl.“

Weil die Organisation der durchaus von bis zu 1000 Besuchern frequentierten Veranstaltung für die aktuell 14 Mitglieder und deren Familien allein nicht zu stemmen wäre, kommt Unterstützung nicht nur aus Schwüblingsen selbst, sondern auch aus den umliegenden Ortschaften. Altmerdingser betreiben einen Bierstand, die Feuerwehr stellt die Tische und Bänke, die Dorfgemeinschaft lieh jahrelang die Fritteuse. „Wir sind gut eingebunden in den Ort“, sagt Wehly. Dass die Biker erwirtschaftete Überschüsse für die Jugendarbeit im Dorf spenden, wird honoriert.

Und die vor drei Jahren begonnene Praxis, das rockige Open Air mit einem Musikzug zu beginnen, ist nicht einfach nur von den Wackenern geklaut: „Das kommt bei den älteren Leuten im Dorf gut an. Und für die Hauptbands ist es auch schön, weil das Publikum schon ein wenig eingestimmt ist“, sagt Friedhelm Ludwig.

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Von Sandra Köhler

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