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Unfall auf Röhndamm: Tankzug durfte fahren

Uetze Unfall auf Röhndamm: Tankzug durfte fahren

Der Tanklastzug, der am Morgen des 1. Mai auf dem Röhndamm in der Obers­hagener Gemarkung von der Fahrbahn abkam und in den Graben zu kippen drohte, durfte trotz des Feiertags fahren. Das hat ein Sprecher des ExxonMobil-Konzerns mitgeteilt.

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Der Tanklastzug mit dem Kondensat-Wasser-Gemisch an Bord war am Maifeiertag auf dem Röhndamm von der Fahrbahn gerutscht und drohte auf das benachbarte Feld zu stürzen.

Quelle: Bismark

Obershagen. Das Fahrzeug war auf dem Weg zum Betriebsgelände von ExxonMobil auf Nienhagener Terrain. Geladen hatte der 40-Tonner ein Kondensat-Wasser-Gemisch, das wegen seines Benzolgehalts als Gefahrgut gilt. Deshalb wurde der ABC-Zug der Feuerwehr alarmiert. Acht Stunden dauerte es, bis der Tanklastzug wieder sicher auf dem Röhndamm stand. Von dem Kondensat-Wasser-Gemisch lief zum Glück nichts aus. Die Ladung konnte in ein zweites Fahrzeug umgepumpt werden.

Das Gemisch werde bei der Erdgasgewinnung mit an die Oberfläche gefördert und falle damit ohne Rücksicht auf Sonn- und Feiertage an, erklärt Klaus Torp, Pressesprecher des Konzerns. Das ist auch der Grund, weshalb der Tanklastzug am 1.  Mai unterwegs war. „Wir haben die entsprechende Genehmigung dafür.“ Etwa alle zwei Tage steuern laut Torp Tanklastzüge den Betriebsplatz an.

Zwar gebe es auf den Förderfeldern Zwischentanks für das Gemisch, aber diese hätten nur eine begrenzte Kapazität, erklärt Torp. Auf dem Betriebsgelände in der Nienhagener Gemarkung wird das Gemisch getrennt – in Kondensat und Wasser. „Während das Wasser zur Unterstützung der lokalen Erdölförderung verwendet wird, wird das Kondensat dem verkaufsfähigen Erdöl aus der lokalen Produktion beigemischt“, erläutert Torp.

Den Röhndamm, der als Transportstrecke für das Material zur Rekultivierung des Wathlinger Kalibergs von den Kommunen Burgdorf und Uetze favorisiert wird, hat die Region Hannover vor zwei Jahren für 500 000 Euro saniert. Im Zuge der Bauarbeiten wurde laut Regionssprecher Klaus Abelmann die Verschleißschicht verstärkt.

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Von Redakteur Anette Wulf-Dettmer

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