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Altölraffinerie wird zum "Tatort"

Dollbergen Altölraffinerie wird zum "Tatort"

Die Altölraffinerie Avista in Dollbergen wird Drehort für eine „Tatort“-Folge mit Kommissar Thorsten Falk – alias Wotan Wilke Möhring – und seiner neuen Partnerin, Kommissarin Julia Grosz, gespielt von Franziska Weisz.

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Die Altölraffinerie in Dollbergen wird Drehort für eine Tatortfolge mit Wotan Wilke Möhring.

Quelle: Stefan Heinze

Dollbergen. Die Raffinerie, in der Altöl recycelt wird, hat Loca-
tionscout Nadine Freitag für den „Tatort“, den der NDR produziert, ausgesucht. Auf die Frage, warum in Dollbergen gedreht wird, gerät sie fast ins Schwärmen: „Weil Avista ein tolles Gelände hat. Es ist wahnsinnig spannend dort.“

Ein wichtiges Auswahlkriterium sei, dass es dort viele Ecken gebe, die modern anmuten. „Denn die meisten Raffinerien in Deutschland sind schon älter“, erklärt Freitag. Ausschlaggebend war nicht zuletzt auch, dass die Sicherheitsbestimmungen auf der Dollberger Anlage nicht so streng seien wie in einer Erdgasraffinerie.

Das bestätigt Unternehmenssprecherin Lena Neumann: „Trotzdem werden externe Sicherheitsbeauftragte vor Ort sein. Und Stuntaufnahmen sind in der Raffinerie sowieso nicht geplant. Denn der Betrieb wird während des Drehs weiterlaufen.“ Avista stelle sein Betriebsgelände gern für die Dreharbeiten zur Verfügung, sagt Neumann. „Wir finden es gut, das Unternehmen einmal auf ganz andere Art und Weise darzustellen. Es ist für Avista eine Gelegenheit zu zeigen, dass wir für solche Sachen offen sind.“

Auch im Uetzer Rathaus ist man über die Pläne des NDR informiert und erfreut. Persönlich gefällt es Rathaussprecher Andreas Fitz vor allem, dass es Kommissar Falk ist, der mit seinem Team in Uetze ermitteln wird. Es wird der zweite Fall sein, in dem Falk mit seiner neuen Partnerin Julia Grosz auf Tätersuche geht.

Allerdings hüllen sich momentan noch alle in Schweigen, sobald die Frage auf das Thema des Krimis kommt. Neumann verrät immerhin, dass der Schriftzug der Avista-Raffinerie im Film nicht auftaucht. Auch zum Termin für die Dreharbeiten gibt es bislang keine konkreten Daten. Nur so viel: Der Aufnahmetross wird irgendwann Ende Oktober/Anfang November in Dollbergen anrücken. Die zurückhaltende Informationspolitik habe in erster Linie einen praktischen Grund, wirbt Freitag um Verständnis. Die Filmemacher befürchten, dass zu viele Schaulustige kommen und die Dreharbeiten behindern könnten.

Übrigens: Die Altölraffinerie hatte schon vor sieben Jahren die Kulisse abgegeben für einen Gottesdienst mit der damaligen Landesbischöfin Margot Käßmann und 400 Gästen.

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Die Kommissare Wotan Wilke Möhring und Franziska Weisz kommen mit ihrem Aufnahmetross nach Dollbergen.

Quelle: NDR
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