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Schweinetrogrennen trotzt dem Regen

Uetze Schweinetrogrennen trotzt dem Regen

Gute Laune und kräftige Arme – so lauten die Anforderungen an die zwölf Teams, die sich am Sonntag dem 4. Schweinetrogrennen im Freibad Hänigsen stellten. Längst hat sich das Rennen in den ehemaligen Brühtrögen, die früher bei Hausschlachtungen eingesetzt wurden, im Terminplan des Ortes etabliert.

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Volle Kraft voraus: Der Nachwuchs paddelt im Schweinetrog um den Sieg - die Zuschauer suchen trockene Flecken.

Quelle: Bismark

Hänigsen. Und so fanden sich neben den Erwachsenen auch vier Kinderteams ein – mit deutlich mehr Ehrgeiz als so mancher der Großen. Nach spannenden Wettkämpfen setzte sich die Dachtmisser Kindergruppe Seepferdchen durch, mit Thea (12), Leonie (13) und Leon (12) als erfahrenen Teilnehmern. Lucas (12) nahm das erste Mal beim Wettkampf Teil, doch zuvor hatte das Quartett natürlich schon geübt. „Leon hat mich bei der Jugendfeuerwehr gefragt, ob ich mitmachen möchte“, erzählte Lucas. Er sagte zu und legte sich wie seine Mitstreiter kräftig in die Paddel, sodass die Dachtmisser den Sieg einfahren konnten. Platz zwei ging an das U-Boot-Team, und in einem spannenden Wettkampf landeten dahinter die Glitzer-Flitzer vor den Wasserblitzen. Dort flossen dann reichlich Tränen – noch mehr Wasser also zu dem im Becken und zu den Regentropfen. Aber das Wetter störte niemanden.

Pünktlich zum Start der Erwachsenen hörte der Regen auf, und Boot Rosalie mit den Rennsäuen legte ordentlich vor. „Das Team weist darauf hin, dass es eine reine Ü-50-Mannschaft ist“, gab Rainer Lindenberg, Vorstandssprecher der Hänigser Freibadgenossenschaft, per Mikrofon bekannt. Jedenfalls besaßen die Teilnehmer ebenso wie die der elf anderen Teams durchaus Erfahrung, selbst wenn sich manche Gruppen neu zusammengefunden hatten. Dazu zählten die HäNixen. Sie gingen mit fünf Aktiven ins Rennen, nachdem sie zuvor zweimal trainiert hatten. „Unsere Männer haben den Wettkampf mal initiiert, da machen wir natürlich mit“, sagte Teammitglied Antje Meyer.

Die weiteste Anreise legte die DLRG zurück: Die Letzten Raufballer Golterns wollten an den Erfolg des Vorjahres anknüpfen und „irgendwo im Mittelfeld landen“, wie Thomas Müller sagte. „Uns geht es vor allem um den Spaß.“ Die Dachtmisser Erwachsenen eiferten schließlich den Kindern nach: Den Sieg holten sich die Aueborsten, gefolgt von den Einhörnern und den Jungebern. „Damit gehen alle Titel in den Nachbarort. Die waren wohl im Trainingslager“, sagte Lindenberg. Außerdem fuhren die Aueborsten mit 2:49:68 den Bahnrekord in diesem Jahr ein.

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