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Tennissparte baut neuen Sandplatz

Uetze Tennissparte baut neuen Sandplatz

Trotz der jüngsten Erfolge Angelique Kerbers ist im Tennis kein neuer Boris-Becker-Boom in Sicht. Die Tennisabteilung des TSV Friesen Hänigsen verzeichnet trotzdem einen kontinuierlichen Mitgliederzuwachs. Sie baut daher einen alten, nicht mehr nutzbaren Asphalt- in einen Sandplatz um.

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Sportwart Karl-Heinz Nachtwey und Pressewartin Marion Filter schauen zu, wie Holger Schönfeld, Inhaber einer Sportanalgenbaufirma, mit einem Radlader Lavagestein auf dem alten Unterbau des früheren Asphaltplatzes abkippt.Schillera

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Hänigsen. "Dann haben wir vier Sandplätze", sagt Sportwart Karl-Heinz Nachtwey. Ein weiterer bespielbarer Platz sei notwendig geworden, weil inzwischen drei Jugend- und drei Männermannschaften am Punktspielbetrieb teilnähmen. Außerdem spiele ein Damenteam in der sogenannten Sommerrunde mit. "Noch vor vier Jahren hatte wir keine Mannschaft für Punktspiele angemeldet", erinnert sich Nachtwey.

"Vor fünf Jahren waren wir fast am Aussterben. Da hatten wir 92 Mitglieder", erzählt der 66-Jährige. Deshalb habe damals die Sparte angefangen, gezielt Mitglieder geworben. Mit dem gewünschten Erfolg: Die Sparte verzeichnet laut Nachtwey "vor allem im Kinder- und Jugendbereich einen erfreulichen Mitgliederzuwachs" und hat sich so verjüngt. Der Abteilung sei zugute gekommen, dass mehrere tennisbegeisterte Familien ins Hänigser Neubaugebiet gezogen seien. Trotz des einen oder anderen zwischenzeitlichen Austritts zähle die Sparte inzwischen 112 Mitglieder.

Der Asphaltplatz war nach der Gründung der Tennisabteilung angelegt worden. "Er war zuletzt äußerst unansehnlich", sagt Nachtwey. Der Asphalt habe Risse gehabt, Kraut sei auf dem Spielfeld gewachsen. "Darauf konnte man nicht mehr spielen", stellt der Sportwart klar.

Beim den Vorbereitungen für die Umwandlung in einen Sandplatz haben Vereinsmitglieder mit angepackt. Sie haben nach Nachtweys Angaben zum Beispiel Gehwegplatten neu verlegt und eine Wasserleitung installiert, um das neue Spielfeld beregnen zu können. "Einen Parkplatz für Fahrräder legen wir noch an", kündigt Nachtwey an. Außerdem würden Vereinsmitglieder die Grünanlage um den neuen Platz wieder herrichten.

"Den eigentlichen Platzbau mussten wir an eine Firma vergeben", sagt der Sportwart. "Die Gewährleistung ist eine andere, als wenn man es selber macht. Außerdem haben wir nicht die erforderlichen Geräte", erläutert Pressewartin Marion Filter. Das Unternehmen aus Sarstedt hat den Aspahlt aufgerissen, auf den alten Unterbau des Platzes eine sechs Zentimeter dicke Schotterschicht aus Lava aufgetragen und diese festgewalzt. "Darauf kommen drei Zentimeter rotes Ziegelmehl", berichtet Nachtwey. Ein Hänigser Betrieb hat den Asphaltbau.

Nach Nachtweys Angeben muss die Sparte 15.000 Euro für den Platzbau ausgeben. Davon erstattet der Regionssportbund rund 3500 Euro Euro. 6000 Euro muss die Sparte selber aufbringen. Das restliche Geld kommt vom Hauptverein.

Eröffnung am Tag der offenen Tür

Die Tennissparte des TSV Friesen Hänigsen lädt für Montag, 1. Mai, von 12 bis 17 Uhr zu einem Tag der offenen Tür auf ihrer Anlage am Fließgraben ein. Dann will sie ihren neuen Sandplatz in Betrieb nehmen. Die Organisatoren bereiten ein buntes Programm für die Besucher vor. "Wir werden unter anderem eine Ballwurfmaschine und eine Aufschlagsgeschwindigkeitsmessanlage aufbauen", kündigt Sportwart Karl-Heinz Nachtwey an. Die Bouleanlage auf dem Tennisgelände werde geöffnet sein. "Wir versuchen, auch andere Abteilungen des Vereins einzubeziehen", sagt Nachtwey.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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