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Mehr Platz zum Lagern von Brennholz

Uetze Mehr Platz zum Lagern von Brennholz

Den Bewohnern des Uetzer Spreewaldseengebietes soll das Lagern von Brennholz erleichtert werden. Deshalb will der Rat den Bebauungsplan ändern. Über den Entwurf für die umstrittene Änderung müssen in den nächsten Wochen die politischen Gremien beraten.

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Im Spreewaldseengebiet sollen künftig bis 15 Quadratmeter große Nebengebäude und überdachte Terrassen erlaubt sein.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Künftig sollen bis 15 Quadratmeter große Nebengebäude und überdachte Terrassen erlaubt sein. Bislang dürfen Gartenhäuschen und sonstige Nebenanlagen sowie sogenannte Freisitze nur bis zehn Quadratmeter groß sein. Ausdrücklich ist im Entwurf erwähnt, dass künftig als Nebenanlagen auch Holzlagerplätze zulässig sein sollen.

Die Erleichterung zum Lagern von Brennholz findet nicht die Zustimmung aller Spreewaldseenbewohner. „Das Heizen mit Holz ist nicht das Umweltfreundlichste“, sagt ein 77 Jahre alter Rentner. Er hat beobachtet, dass manche Kamine sehr lange nach dem Anzünden stark qualmen. „Der Qualm legt sich auf die Lunge. Wir haben im Winter schon Spaziergänge abbrechen müssen, weil ich keine Luft mehr bekommen habe“, berichtet der 77-Jährige.

Der Ortsrat hatte 2013 gefordert, die Bauvorschriften zu lockern. Er hatte seine Forderung damit begründet, dass immer mehr Spreewaldseenbewohner mit Holz heizten und unter einem nur zehn Meter großen Terrassendach nur wenige Menschen im Sommer bei Regen feiern könnten.

Die Verwaltung wollte die Planänderung bis zum Vorliegen eines Energieeffizienzkonzepts für das Spreewaldseengebiet zurückstellen. Doch der Ratsausschuss für Verkehr, Umwelt und Planung verlangte, den Bebauungsplan möglichst bald zu ändern.

Mit dem Ausarbeiten des Energiekonzepts hat die Klimaschutzagentur der Region Hannover noch nicht begonnen. Erst vor wenigen Wochen hatte die Gemeinde die Nachricht erhalten, dass die KfW-Bank das Konzept fördert. Im September soll ein Abstimmungsgespräch zwischen Gemeinde und Klimaschutzagentur über das weitere Vorgehen stattfinden.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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