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Neue Hoffnung für die Kleinbahner

Uetze Neue Hoffnung für die Kleinbahner

Ende 2015 läuft der Pachtvertrag zwischen dem Konzern K+S und dem Hänigser Kleinbahnverein für die Kalibahnstrecke Hänigsen-Wathlingen-Nienhagen aus. Der SPD-Bundestagsabgeordnete und Schirmherr des Vereins, Matthias Miersch, ist zuversichtlich auch nach 2015 noch Draisinenfahrten auf der Strecke anbieten können.

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Die Gleise der Kalibahn, die am Fuß der Halde verlaufen, können vielleicht weitergenutzt werden.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Ende 2015 läuft der Pachtvertrag zwischen dem Konzern K+S und dem Hänigser Kleinbahnverein für die Kalibahnstrecke Hänigsen-Wathlingen-Nienhagen aus. Der SPD-Bundestagsabgeordnete und Schirmherr des Vereins, Matthias Miersch, ist zuversichtlich, dass die Kleinbahner über 2015 hinaus auf der Strecke Draisinenfahrten anbieten können. Diese Zuversicht zieht er aus der Antwort auf seinen Brief, den er vor Kurzem an den Konzern geschrieben hatte.

Miersch hatte K+S darum gebeten, den Kleinbahnern einen sogenannten Letter of Intent auszustellen. Dieser sollte es dem Verein ermöglichen, den Schienenstrang nach Auslaufen des Pachtvertrags weiter zu nutzen.Und zwar so lange, bis eine Stiftung gegründet ist. Diese wollen die Bürgermeister der Gemeinden Uetze und Nienhagen sowie der Samtgemeinde Wathlingen ins Leben rufen, um die Bahnstrecke zu übernehmen und den Kleinbahnern zur Verfügung zu stellen.

Laut Miersch lehnt zwar K+S nach wie vor den gewünschten Letter of Intent ab. Aber: „Der Grundtenor des Antwortbriefs ist positiv“, berichtet der Politiker. K+S wolle nicht abwarten, bis die Stiftung rechtskräftig ist, sondern den Kommunen schon die Strecke überlassen, wenn die politischen Gremien grünes Licht für die Stiftungsgründung gegeben haben.

„Jetzt muss man die Einzelfragen für die Gründung der Stiftung und die Modalitäten für die Übergabe der Strecke schnell regeln“, sagt Miersch. Als Jurist wisse er aber auch, dass bei solchen Verhandlungen unvorhersehbare Unwägbarkeiten auftreten können. Miersch ist deshalb der Meinung, dass „im Zweifel alle die Köpfe zusammenstecken und eine Lösung finden müssen“.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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