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Nixen erobern das Uetzer Freibad

Uetze Nixen erobern das Uetzer Freibad

Einmal wie Arielle, die kleine Meerjungfrau durch das Wasser gleiten. Diesen Traum konnten sich nun 22 große und kleine Mädchen im Freibad in Uetze erfüllen. Eine Wassernixentrainerin brachte ihnen das Schwimmen mit der Flosse bei.

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Unter Wasser üben die Mädchen, wie sich Arielle bewegt.

Quelle: Trautmann

Uetze. Schwimmmeistergehilfin Katrin Stief ist begeistert: „Das macht Spaß. Das ist richtig gut!“ Sie und 21 Mädchen haben am Sonntag am Nixenschwimmen im Uetzer Freibad teilgenommen. Als Leiterin der zwei Kurse hatte die Badgenossenschaft die professionelle Meerjungfrauentrainerin Katrin Felton, alias Mermaid Kat, aus Hannover gewonnen.

Vor der ersten Übung am Beckenrand des Nichtschwimmerbeckens warnte Felton die Zuschauer: „Es könnte spritzen.“ Mit der Nixenflosse an den Füßen schlugen Katrin Stief und die Mädchen auf die Wasseroberfläche. Danach übten sie im Becken mit den Flossen zu schwimmen - bäuchlings, auf dem Rücken und seitwärts.

Diese Vorübungen sollten den Anfängerinnen das Gefühl für die Nixenflosse geben. „Meerjungfrauenschwimmen ist ein ganz anderer Schwimmstil als Brustschwimmen, weil dabei die Beine zusammengebunden sind“, erläuterte Felton.

Dann begann für Katrin Stief und die Mädchen das Nixenleben im feuchten Element. „Als Meerjungfrau schwimmt man nicht an der Oberfläche, sondern unter Wasser“, stellte die Trainerin klar. Deshalb war Tauchen angesagt. „Ihr müsst eine Ganzkörperbewegung machen und den Körper von oben nach unten in Wellenform bewegen, damit ihr wie Arielle durchs Wasser gleiten könnt“, sagte Felton.

„Die Bewegungen sehen wirklich schon toll aus“, lobte sie ihre Schützlinge nach den ersten Unterwasserübungen. „Es ist etwas einfacher zu tauchen als zu schwimmen“, stellte die zwölf Jahre alte Annaëlle fest.

Schließlich lernten die Anfängerinnen noch, sich seitlich zu drehen, Rollen vorwärts und rückwärts sowie einen Handstand zu machen. „Beim Handstand ist es schwierig, die Flosse aus dem Wasser heraus zu bekommen und dann die Balance zu halten“, sagte Felton.

„Am meisten Spaß hat es gemacht, durch Ringe zu tauchen“, berichtete hinterher die zwölfjährige Sinja. Viel Freude hatte auch die neun Jahre alte Charlotte. Sie würde gern selber eine Nixenflosse besitzen.

Das wäre im Sinne Sonja Trautmanns, der stellvertretenden Vorsitzenden des Freibadfördervereins: „Mein Traum ist, dass sich die Mädels Flossen anschaffen und bei uns im Bad ganz viele Nixen herumschwimmen“, sagte sie. Eine Anfängerflosse kostet allerdings fast 150 Euro.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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