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Uetze bekommt drei neue Gewerbeflächen

Uetze/Hänigsen Uetze bekommt drei neue Gewerbeflächen

Die Gemeinde soll sich bei der Entwicklung von Gewerbeflächen auf Uetze und Hänigsen konzentrieren und ab 2017 das Hänigser K+S-Gelände selbst vermarkten. So steht es im neuen Gewerbeflächenkonzept.

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Auf der Ostseite der Straße Schapers Kamp ist ein Mischgebiet geplant.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Für die Konzentration auf Uetze und Hänigsen spricht nach den Worten des Wirtschaftsförderers Andreas Fitz, dass es in erster Linie in diesen beiden Orten eine Nachfrage nach Gewerbegrundstücken gibt. Der Ankauf von Flächen für die Vermarktung müsse sich nach dem Bedarf richten, sagte Fitz. Das rund acht Hektar große ehemalige K+S-Bergwerksgelände im Hänigser Ortsteil Riedel bietet den Vorteil, dass es bereits erschlossen ist. „Der Bürgermeister und ich haben schon Gespräche mit K+S geführt“, berichtete Fitz den Ausschussmitgliedern. Das Unternehmen wolle bis 2017 erreichen, dass die Industriebrache aus dem Bergrecht entlassen wird. Vorher werde die Firma die Fläche auf Altlasten prüfen.

„K+S muss nach dem Bergrecht einen Plan zur Wiedernutzbarmachung vorlegen“, gab CDU-Ratsherr Peter Pawlitza zu bedenken. „Nehmen Sie die Industriebrache nicht zu früh“, warnte er Bürgermeister Werner Backeberg. K+S müsse die Gutachten bezahlen, die belegen, dass das Gelände frei von Altlasten ist und gewerblich genutzt werden kann, antwortete Backeberg. „Wir werden uns nicht die ganze Fläche aufhalsen“, versprach er. So blieben die beiden Halden Eigentum des Konzerns. Die Politiker verständigten sich darauf, dass die Vermarktung des Werksgeländes Vorrang vor einer Erweiterung des Gewerbegebiets Altmerdingser Straße haben soll. Die Verwaltung soll aber trotzdem bei den Eigentümern der Nachbargrundstücke nachfragen, ob sie verkaufsbereit sind.

In Uetze will die Gemeinde die 3,3 Hektar große Fläche auf der Ostseite der Straße Schapers Kamp möglichst bald überplanen und als Mischgebiet für „nicht störendes Gewerbe“ ausweisen. Die Gemeinde hat diese Fläche bereits erworben. Im Gewerbegebiet Uetze Nord-Ost ist noch ein Grundstück frei. Die Verwaltung will in den nächsten Jahren nach und nach Flächen ankaufen, um dieses Gewerbegebiet Schritt für Schritt zu erweitern.

Burgdorf legt Einspruch ein

Die Pläne der Immobilienfirma Harly-Team, am Schapers Kamp einen Baumarkt zu errichten, stoßen in Burgdorf auf Widerstand. In ihrer planungsrechtlichen Stellungnahme zur Uetzer Bauleitplanung wird die Stadt darauf hinweisen, dass es in Burgdorf zwei Baumärkte – Baulöwe in Hülptingsen und Hagebaumarkt im Gewerbepark – gibt. Die Ansiedlungspläne im Westen Uetzes will Burgdorf daher kritisch hinterfragen: Passen sie zur Regionalplanung? Diese sieht laut Regionssprecher Klaus Abelmann für Grundzentren wie Uetze keine Verkaufsflächen mit überregionaler Bedeutung, wie ein Baumarkt ist, vor.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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