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Gemeinde setzt voll auf LED

Uetze Gemeinde setzt voll auf LED

Die Hänigser Firma Elektro Denecke wird in fast allen Ortschaften die Straßenbeleuchtung umrüsten. 358 veraltete Quecksilberdampflampen werden durch moderne, stromsparende LED-Technik ersetzt.

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Nicht nur an der Henighuser Straße wird die Straßenbeleuchtung auf LED-Technik umgerüstet. Fast die ganze Gemeinde erhält neue Lampen.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Das Unternehmen hat den Auftrag mit einem Volumen von fast 270 000 Euro bei einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren erhalten.

„Wir sind froh, dass der Auftrag in der Gemeinde geblieben ist“, sagt Bürgermeister Werner Backeberg. Nach seinen Worten soll Denecke möglichst noch bis zum Jahresende die 358 Quecksilberdampflampen, auch HQL-Lampen genannt, gegen LED-Leuchten austauschen. HQL-Lampen stehen außer in Altmerdingsen in allen Ortschaften Uetzes.

Die Gemeinde lässt die Laternen auswechseln, weil diese zum Teil älter als 30 Jahre sind und nicht mehr dem heutigem Stand der Technik entsprechen. Zudem verbannt die Europäische Union ab April 2015 HQL-Lampen vom Markt. Die Verwaltung befürchtet, dass sie dann für defekte Leuchten keine Ersatzteile mehr bekommt.

Obwohl die LED-Lampen die Straßen besser ausleuchten, verbrauchen sie bedeutend weniger Strom als die alten Straßenlaternen. Laut Achim Koch aus der Bauverwaltung beträgt die Energieersparnis 70 Prozent. Die Gemeinde spare rund 19 700 Euro Stromgeld im Jahr und verringere den Kohlendioxidausstoß um rund 84 500 Tonnen. Sie finanziert die neuen Straßenlampen mit einem zinsgünstigen Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Weil die Erneuerung der Straßenbeleuchtung nach der Straßenausbausatzung beitragspflichtig ist, wird die Kommune die Anlieger zur Kasse bitten. Anwohner der Anliegerstraßen müssen 75 Prozent bezahlen. 50 Prozent werden bei Straßen mit starkem innerörtlichen Verkehr fällig, 40 Prozent bei Straßen, auf denen überwiegend Durchgangsverkehr fährt.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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