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Stadt soll Kirchenprojekt für Flüchtlinge unterstützen

Uetze Stadt soll Kirchenprojekt für Flüchtlinge unterstützen

Das geplante Diakonieprojekt zur Flüchtlingsarbeit der Kirchengemeinden Uetze/Katensen, Hänigsen/Obershagen und Dollbergen/Schwüblingsen hat im Ratsausschuss für Bildung und Soziales grundsätzliche Zustimmung gefunden.

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Die Kirchengemeinden wollen für die Betreuung von Asylsuchenden eine Halbtagsstelle für einen Sozialarbeiter einrichten.

Quelle: Symbolbild

Uetze. Trotzdem gab es Streit darüber, wie lange die Gemeinde Uetze das Projekt finanziell unterstützen soll. Schließlich empfahl der Ausschuss bei drei Stimmenthaltungen, das Projekt von 2016 bis 2021 jährlich mit bis zu 8000 Euro zu fördern.

Die Kirchengemeinden wollen für die Betreuung von Asylsuchenden eine Halbtagsstelle für einen Sozialarbeiter einrichten. Er soll zum Beispiel Ehrenamtliche, die sich um Flüchtlinge kümmern, fachlich beraten, und interkulturelle Veranstaltungen, Sprachkurse und Bildungsveranstaltungen organisieren. Die jährlichen Kosten werden sich nach Angaben der Kirchen auf fast 34 000 Euro belaufen.

„Das ist sinnig und notwendig“, sagte Marion Friemel (SPD). Ihre Fraktion wolle aber die Förderung des Projekts zunächst auf zwei Jahre beschränken und dann gegebenenfalls verlängern. Ihr Parteifreund Andreas Kohlmeier wies auf die schlechte Finanzlage der Gemeinde hin. Deshalb könne die Kommunalaufsicht Einwände gegen eine fünfjährige Bezuschussung haben.

„Die Flüchtlingszahlen gehen auf absehbare Zeit nicht zurück“, hielt ihnen Georg Beu (Grüne) entgegen. Nach Ansicht der Ersten Gemeinderätin Ursula Tesch und des Vertreters des Kindergartenbeirats, Thomas Fahrtmann, wird es schwierig, für nur zwei Jahre eine geeignete Kraft zu finden. Für eine fünfjährige Förderung plädierte auch die Elternvertreterin Heike Landsberg: „Integrationsarbeit kann man nicht genug wertschätzen.“

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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