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Baut Uetze die Papierkörbe ab?

Uetze Baut Uetze die Papierkörbe ab?

Die Gemeinde Uetze hat ein Problem: "Die Papierkörbe sind ständig überfüllt - mit Hausmüll", klagt Rathaussprecher Andreas Fitz. Es gebe zwei Lösungsmöglichkeiten: entweder die Abfallbehälter häufiger zu leeren oder abzubauen.

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Dieser Papierkorb an der Kaiserstraße ist randvoll.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. "Wenn man die Papierkörbe öfter leert, entstehen Mehrkosten", gibt Fitz zu bedenken. Die Gemeinde hat in den vergangenen Jahren ständig mehr für die Papierkorbleerung ausgeben müssen. So beliefen sich die Kosten 2011 auf 44.200 Euro. Im vorigen Jahr waren es bereits 48.800 Euro.

Die Erste Gemeinderätin Ursula Tesch befürchtet, dass bei häufigem Leeren der Abfallkörbe noch mehr Hausmüll in die Behälter gestopft werden könnte. "In diesem Dilemma steckt man", sagt sie.

Die Alternative wäre, die Papierkörbe teilweise oder sogar ganz abzubauen. So könnte die Gemeinde die Kosten senken. Für Fitz stellt sich in dem Fall allerdings die Frage: "Wo bleibt dann der Hausmüll?"

Welchen Weg die Gemeinde beschreiten und wie viel Geld für die Papierkorbleerung zur Verfügung stehen soll, müssen die politischen Gremien bei den Etatberatungen für 2017 diskutieren. Nach Teschs Worten müssen die Politiker auch darüber beraten, wie man verhindern kann, dass Hausmüll in den öffentlichen Abfallbehältern landet.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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