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Kultursommer soll Integration fördern

Uetze Kultursommer soll Integration fördern

Das Netzwerk Prävention der Gemeinde Uetze hat sich in diesem Jahr die Integration von Migranten als Schwerpunktaufgabe auf die Fahnen geschrieben. Es plant eine Veranstaltungsreihe „Uetzer Kultursommer“. Dazu sollen Flüchtlinge und andere Einwohner mit ausländischen Wurzeln eingeladen werden.

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Auch Schützenfeste können als Veranstaltungen für den Kultursommer angemeldet werden.

Quelle: Sandra Köhler

Uetze. Dabei setzt das Netzwerk auf die Unterstützung von Vereinen, Kirchengemeinden und anderen Institutionen. Die Gemeindeverwaltung hat diese angeschrieben und darum gebeten, geeignete Veranstaltungen mitzuteilen. „Das können das Sommerfest einer Bücherei, Schützenfeste oder ein Puppentheater für Kinder sein", sagt die Erste Gemeinderätin Ursula Tesch.

Die gemeldeten Termine sollen in einem mehrsprachigen Veranstaltungskalender für die Monate Juni bis September veröffentlicht werden. Anmeldeschluss ist Freitag, 15. April.

Bei der Anmeldung sollen die Ausrichter nicht nur den Veranstaltungsort, das genaue Datum mit Uhrzeit und die Altersgruppe, für die die Aktion gedacht ist, angeben. „Ganz wichtig ist auch ein Ansprechpartner", betont Tesch. Dieser soll die Migranten willkommen heißen. An ihn sollen sich die ausländischen Gäste mit Fragen während der Veranstaltung wenden können. Sie sollten bei den Veranstaltungen mitmachen und nicht abseits stehen, fügt sie hinzu.

Die ersten Anmeldungen liegen laut Tesch bereits vor. Die evangelische Kirche wolle zum Beispiel besondere Gottesdienste feiern. Die Kunstspirale und Sportvereine hätten sich ebenfalls schon gemeldet. Hänigsens Ortsbürgermeister Norbert Vanin habe gleich mehrere Veranstaltungen – unter anderem die Hänigser Flohmärkte und das 24-Stunden-Schwimmen – vorgeschlagen.

Im vorigen Jahr hatte die Gemeinde ein Fest der Begegnung ausgerichtet, um die Integration zu fördern. „Das war eine einmalige Veranstaltung, um für das Thema zu sensibilisieren", stellt Tesch klar. Integration heiße auch, Migranten bei den ortsüblichen Veranstaltungen aufzunehmen.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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