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Backeberg hofft auf Gewerbesteuern

Uetze Backeberg hofft auf Gewerbesteuern

Uetzes Bürgermeister Werener Backeberg ist nach eigenen Worten froh, dass jetzt das seit langem geplante Biomassekraftwerk für die Dollberger Altölraffinerie gebaut wird. Er streicht vor allem heraus, dass es dem Klimaschutz dienen wird.

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Werner Backeberg erwartet zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen für die Gemeinde.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Dollbergen. "Es ist unter Klimaschutzgesichtspunkten eine gute Alternative zur bisherigen Wärmeerzeugung für die Raffinerie", hebt Backeberg hervor. Nach Angaben des Ingenieurs Manfred Schubert, der das Kraftwerk mit einem Geschäftspartner baut, wird es den Kohlendioxidausstoß um 15000 Tonnen im Jahr verringern, weil statt Heizöl Holz verfeuert wird.

"Ich verspreche mir auch Arbeitsplätze und natürlich zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen", sagt Backeberg. Laut Schubert entstehen im Kraftwerk drei oder vier Arbeitsplätze.

"Wir hätten alle mehr Freude gehabt, wenn das ursprünglich geplante Kraftwerk gebaut worden wäre", fügt der Bürgermeister hinzu. Ursprünglich wollte Schubert ein Biomassekraftwerk mit Kraftwärmekopplung errichten, das nicht nur Wärme für die Raffinerie erzeugen, sondern auch grünen Strom ins Netz einspeisen sollte.

Schubert hatte für die deutlich größere Anlage 2014 die Genehmigung erhalten. Wenige Wochen später machte ihm der Bundestag einen Strich durch die Rechnung. Er verringerte mit der Verabschiedung des neuen Erneuerbare-Energien-Gesetzes die Einspeisevergütung für den Strom. Das große Biomassekraftwerk hätte laut Schubert vom ersten Tag an Verluste gemacht.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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