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Uetzes Finanzlage entspannt sich

Uetze Uetzes Finanzlage entspannt sich

Die Finanzen der Gemeinde Uetze haben sich in diesem Jahr unerwartet positiv entwickelt. Die Kommune kann das Haushaltsjahr eventuell statt mit einem Minus sogar mit einem Plus abschließen.

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Der Uetzer Rat hat den Etat 2017 einstimmig verabschiedet.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze.  Die Gemeinde Uetze kann das aktuelle Haushaltsjahr vermutlich ohne Defizit abschließen. Dem nicht öffentlich tagenden Verwaltungsausschuss der Gemeinde hat Bürgermeister Werner Backeberg über eine „ausgesprochen gute Entwicklung der Finanzen“ berichtet. Demnach zeichnen sich sowohl eine Reduzierung der Aufwendungen als auch höhere Einnahmen gegenüber den Planzahlen ab.

Mehreinnahmen von 2,6 Millionen Euro wird die Kommune voraussichtlich insbesondere bei den Gewerbesteuern, dem Einkommensteueranteil und den Zuweisungen des Landes erzielen. Derzeit rechnet die Verwaltung außerdem damit, dass sich die Aufwendungen, um zwei Millionen Euro verringern. Ursache dieser Einsparung ist laut Backeberg in erster Linie, dass die Gemeinde bis Anfang Mai – erst dann lag die Genehmigung des Haushalts vor –nur bedingt notwendige Ausgaben getätigt habe. So konnten bis dahin keine frei gewordenen Stellen wieder besetzt werden.

„Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es aber noch einige Unwägbarkeiten“, räumt Backeberg. Zum Beispiel stünden noch nicht die Kosten für die Beseitigung der Schäden durch den Sturm Xavier fest.

Wenn die Gemeinde die sogenannte Bedarfszuweisung von 3,7 Millionen Euro vom Land erhalte, könne sie sogar mit einem Plus aus dem Haushaltsjahr gehen. Voraussetzung für dies Bedarfszuweisung ist, dass sich die Gemeinde gegenüber dem Land vertraglich verpflichtet bis 2020 ihren Etat um 400.000 Euro zu entlasten. Backeberg zeigt sich zuversichtlich, dass es gelingen wird, mit dem niedersächsischen Innenministerium eine entsprechnde Zielvereinbarung abzuschließen.

Im Ergebnishaushalt 2017, den der Rat im Februar verabschiedete, stehen den Aufwendungen in Höhe von 37,9 Millionen Euro Erträge von 31,4 Millionen Euro gegenüber. Nach den Planzahlen beträgt das Defizit somit noch rund 6,5 Millionen Euro.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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