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Rathaus: Sitzungsräume werden Büros

Uetze Rathaus: Sitzungsräume werden Büros

Das Uetzer Rathaus ist zu klein. Um die Raumnot kurzfristig zu lindern, hat sich der Verwaltungsausschuss der Gemeinde darauf verständigt, die beiden Sitzungsräume in Büros umzuwandeln.

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Das Uetzer Rathaus ist nicht groß genug, um dort alle Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung unterzubringen.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. "Wir haben ein deutliches Fehl an Arbeitsplätzen im Rathaus", klagt Bürgermeister Werner Backeberg. Derzeit sitzen teilweise zwei Mitarbeiter in Büros, die nur für einen ausgelegt sind. Einige Doppelbüros sind mit drei Mitarbeitern belegt. Das Team Schulen ist provisorisch im früheren Vereinsheim des VfL Uetze über der kleinen Turnhalle des Schulzentrums untergebracht. Diese Räume sind nur über eine Treppe erreichbar und somit nicht barrierefrei. Weil Neueinstellungen geplant seien, fehlten insgesamt 20 Arbeitsplätze im Rathaus, sagt Backeberg.

Daher werde die Verwaltung den Sitzungsraum A ab Mitte August als Büro nutzen, kündigt der Bürgermeister an. Im Oktober oder November werde auch der Sitzungsraum B zu einem Büro. Die politischen Gremien sollen entweder in der Mensa oder in der Agora des Schulzentrums tagen.

Als nächsten Schritt soll die Gemeinde Büroräume im Erdgeschoss eines Neubaus der Firma Harly Team an der Kaiserstraße befristet für fünf Jahre mieten. Backeberg hofft, dass das Gebäude im März oder April bezugsfertig ist. Dort könnten dann elf Mitarbeiter unterkommen.

Außerdem soll die Verwaltung prüfen, ob nicht in die Stötzner-Schule genutzt kann. Allerdings muss die Gemeindeverwaltung darüber noch Gespräche mit der Regionsverwaltung führen. Weil das frühere Schulgebäude einmal dem Landkreis Hannover gehörte, muss die Gemeinde es an die Region Hannover abgeben, wenn sie es nicht mehr als Schule nutzt. So ist es in einem Vertrag festgeschrieben. Ein Manko des Baudenkmals ist, dass nur das Erdgeschoss barrierefrei ist.

"Als langfristige Lösung ist zu prüfen, ob ein Anbau ans Rathaus sinnvoll ist", sagt Backeberg. Ein Anbau stand schon einmal vor vier Jahren zur Diskussion. Er sollte schätzungsweise 1,4 Millionen Euro kosten.  Die Überlegungen wurden damals wegen der Finanznot der Kommune nicht konkretisiert. 

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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