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Umbau zum Naturerlebnisbad beginnt

Uetze Umbau zum Naturerlebnisbad beginnt

Das Freibad in Uetze ist eine Großbaustelle. Am Mittwochmittag haben Vorstandsmitglieder der Badgenossenschaft, die Planer Tomma Freesemann und Klaus Winter, Vertreter der Gemeinde sowie der Volksbank den symbolischen ersten Spatenstich für den Umbau in ein Naturerlebnisbad ausgeführt.

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Gruppenbild mit Dame beim ersten Spatenstich im Freibad: Eckhard Paga (von links, Volksbank), Bürgermeister Werner Backeberg, Andreas Fitz (Gemeindebetriebe), Jens Erfens, Michael Kropp (beide aus dem Vorstand der Badgenossenschaft), Planerin Tomma Freesemann, Oliver Raschpichler, Diethart Smolenga(beide ebenfalls aus dem Genossenschaftsvorstand) und Planer Klaus Winter.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Nachdem Genossenschaftsmitglieder in den vergangenen Wochen die Beckenumrandungen aufgenommen, Hecken gerodet und Bäume gefällt und Bauarbeiter eine Baustraße für die schweren Maschinen angelegt haben, baut die Firma Eko-Plant nun den sogenannten Geomatrix-Bodenfilter. "Er ist das Herzstück der Wasserreinigung", sagte Freesemann. Die Baugrube für den Biofilter ist bereits ausgehoben. Derzeit modelliert Eko-Plant die Wälle am Rand der Grube.

Anschließend wird der Biofilter mit einer Kunststofffolie, wie er auch im Deponiebau zum Einsatz kommt, nach unten hin abgedichtet. Danach kommen Sand, Kies und ein Spezialsubstrat in das Filterbecken. Diese Arbeiten sollen in fünf Wochen abgeschlossen sein. Erst im Frühjahr wird Eko-Plant das Schilf pflanzen, das das Badewasser reinigen soll. "Schilf setzt man besser im Frühling als im Herbst", sagt Planer Winter. Es benötige zum Wachsen Wasser und Sonne. Sechs oder sieben Wochen vor der Wiedereröffnung des Bads werde der Biofilter in Betrieb gehen.

Für dieses Jahr sind noch Abbrucharbeiten im Schwimmerbecken geplant, das in ein kombiniertes Schwimmer-/Nichtschwimmerbassin umgewandelt wird. "Die Wandfliesen, komplett die Beckenköpfe und zum Teil die Beckenwände müssen abgerissen werden", kündigt Winter an.

Eventuell könne man noch in diesem Jahr mit dem Betonarbeiten am künftigen Kombibecken beginnen. "Das hängt vom Wetter ab", sagte Freesemann. Laut Winter kann außer Frost auch Dauerregen den Baufortschritt aufhalten.

Aushängeschild des Naturerlebnisbads soll eine 15 Meter lange, drei Meter hohe und drei Meter breite Breitwellenrutsche mit eigenem Auslaufbecken werden. Sie wird erst im nächsten Jahr aufgestellt werden. Für die Rutsche hat die Badgenossenschaft einen Zuschuss aus einem Förderprogramm der Europäischen Union und des Bundes beantragt.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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