Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Hallenboden muss erneuert werden

Uetze Hallenboden muss erneuert werden

Lieber heute als morgen wollen der VfL Uetze und das Uetzer Rote Kreuz wieder die Turnhalle der früheren Stötzner-Schule nutzen. Doch sie müssen sich voraussichtlich bis zum Jahresende gedulden. Das Land Niedersachsen muss vorher noch den Hallenboden erneuern.

Voriger Artikel
Trockenheit erhöht die Brandgefahr
Nächster Artikel
Feuer vernichtet Unterholz im Beerbusch

Die Turnhalle der früheren Stötzner-Schule kann derzeit nicht genutzt werden. Erst muss der Hallenboden renoviert werden.

Quelle: Friedrich-Wiilhelm Schiller

Uetze. Nachdem das Land im vorigen Jahr in der Stötzner-Schule eine Erstaufnahme-Notunterkunft für Flüchtlinge eingerichtet hatte, stand die Halle weder dem VfL, dem DRK noch der Volkshochschule (VHS) und dem Projekt "Die zweite Chance" für Schulverweigerer zur Verfügung. Die Gymnastikgruppe des DRK zog in die Rote-Kreuz-Räume an der Praklastraße um, die VHS mit ihrem Kurs ins Familienhaus. "Die zweite Chance" und der VfL wichen in andere Sporthallen aus.

"Wir mussten zusammenrücken. Das gab erst mal Ärger", erinnert sich der VfL-Vorsitzende Volker Paga. Trainingszeiten hätten verschoben werden müssen. Die berufstätigen Übungsleiter hätten zu den neuen Trainingszeiten frei haben müssen. Nicht zuletzt hätten sich die Eltern darauf eingestellt, ihre Kinder zu den üblichen Übungszeiten zu bringen.

"Unsere Räume in der Praklastraße sind nur eine Notlösung gewesen", sagt der DRK-Vorsitzende Egbert Kobbe. Dort sei es mit der Zeit für die Gymnastikgruppe viel zu eng geworden. Inzwischen hatte der VfL angeboten, dass die Gruppe in seine Halle kann. "Darauf sind wir gern eingegangen", sagt Kobbe.

Nach Auskunft der Teamleiterin der Gemeinde für Schulen, Inger Köhler, ist der VHS-Kursus inzwischen beendet. Aber der VfL und das Rote Kreuz hätten ihr Interesse bekundet, wieder die Halle der Stötzner-Schule zu nutzen. Doch vorher müsse das Land den Belag des Hallenbodens und die Linierung erneuern. "Zum Glück ist der Unterbau noch in Ordnung", sagt Köhler. Sie geht davon aus, dass die Renovierung bis Ende des Jahres abgeschlossen wird.

Als in der Erstaufnahme mehr als 200 Flüchtlinge gelebt hatten, waren einige auch in der Turnhalle untergebracht. "Es mussten Trennwände aufgestellt werden. Die haben den Boden stark in Mitleidenschaft gezogen", berichtet die Erste Gemeinderätin Ursula Tesch. Außerdem habe der Boden gelitten, weil dort zeitweise schwere Materialien gelagert worden seien.

Umbau des Erdgeschosses ist geplant

Zum Oktober wird das Land Niedersachsen die ehemalige Stötzner-Schule einschließlich der Turnhalle wieder an die Gemeinde Uetze zurückgeben. Die Gemeindeverwaltung plant, das Erdgeschoss des Baudenkmals in Büroräume umzubauen, um dort Mitarbeiter unterzubringen. "Weil die Räume sehr groß sind, müssen Trennwände eingezogen werden", sagt die Erste Gemeinderätin Ursula Tesch. Das habe zur Folge, dass die Beleuchtung und die übrige elektrische Anlage an die neuen Raumgrößen angepasst werden müssten.

Im Haushalt sind für den Umbau fast 250.000 Euro eingeplant. Einen Zeitplan für die Bauarbeiten gibt es laut Tesch noch nicht.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

doc6sn592v6lp414q8pidf0
Rauchzeichen ziehen übers Land

Fotostrecke Uetze: Rauchzeichen ziehen übers Land