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Verwaltung will ins Gerätehaus

Uetze Verwaltung will ins Gerätehaus

Das Uetzer Rathaus platzt aus allen Nähten. Deshalb sollen Mitarbeiter der Verwaltung in den zweigeschossigen Trakt des jetzigen Gerätehauses einziehen, sobald die Uetzer Ortsfeuerwehr in ihr neues Domizil einziehen kann.

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Der zweigeschossige Trakt des Feuerwehrhauses soll stehenbleiben. Die Verwaltung will ihn nutzen.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Wegen der Platzprobleme im Rathaus ist schon seit geraumer Zeit eine Auslagerung des kommunalen Eigenbetriebs Gebäudeservice und Bauhof im Gespräch. Überlegungen, ihn in der früheren Stötzner-Schule unterzubringen, musste die Verwaltung wieder fallen lassen. Im Schulgebäude hat das Land im September eine Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge eingerichtet.

Ob der Eigenbetrieb nach Fertigstellung des neuen Feuerwehrgerätehauses in den Altbau einzieht, ist nach Auskunft des Rathaussprechers Andreas Fitz noch offen. „Wir müssen da flexibel bleiben“, sagt er. Die Verwaltung werde erst das Ergebnis der Machbarkeitsstudie abwarten. Welche Einheit dann umziehe, hänge von deren Raumbedarf und dem Zuschnitt der Räume im jetzigen Gerätehaus ab.

Vorerst ist die Nutzung des Gebäudes durch die Verwaltung noch Zukunftsmusik. „Der Beginn der Bauarbeiten für den Feuerwehrneubau hängt von Haushaltsberatungen für 2016/2017 ab - und davon, welche Prioritäten die Politik setzt“, sagt Fitz. Er erinnert daran, dass die Gemeinde noch weitere Großprojekte wie die Flüchtlingsunterbringung und den Umbau des Dollberger Schulgebäudes plant.

Der Feuerwehrneubau wird notwendig, weil die alte Fahrzeughalle aus dem Jahr 1973 nicht mehr den heutigen Anforderungen genügt. Große Autos der neuen Fahrzeuggeneration passen nicht hinein. Außerdem hat die Feuerwehr-Unfallkasse etliche Mängel festgestellt.

Der Neubau ist auf demselben Grundstück geplant. Die alte Fahrzeughalle wird abgerissen. Hingegen soll der zweigeschossige, verklinkerte Trakt des Gerätehauses stehen bleiben.

In der Ratssitzung im Juli hatte der stellvertretende Ortsbrandmeister Florian Schernich davor gewarnt, das Bauvorhaben auf die lange Bank zu schieben. Die Ortsfeuerwehr benötige einen neuen Rüstwagen und den könne sie nicht in der alten Halle unterstellen, hatte damals Schernich argumentiert.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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