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Verwaltungsnebenstelle soll bleiben

Hänigsen Verwaltungsnebenstelle soll bleiben

Die Zeichen verdichten sich, dass die Verwaltungsnebenstelle in Hänigsen erhalten bleibt. Sie soll künftig jeden Dienstag verlässlich bis 18 Uhr geöffnet sein. Das hat mehrheitlich der Ratsausschuss für Verkehr, Umwelt und Planung empfohlen.

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Im früheren Hänigser Rathaus (rechts) ist die Verwaltungsnebenstelle untergebracht.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Uetze. Die Verwaltung hatte zur Diskussion gestellt, ihre Nebenstelle im früheren Hänigser Rathaus statt an drei Wochentagen nur noch dienstags zu öffnen oder ganz zu schließen. Denn bislang besuchen im Schnitt nur 13 Einwohner je Öffnungstag die Filiale.

Die geringe Resonanz erklärt CDU-Ratsherr Burghard Denecke damit, dass das ehemalige Rathaus häufig nicht besetzt sei. Das hat auch nach Ansicht des beratenden Ausschussmitglieds Wolfgang Tannenberg (Bürgerinitiative Umwelt) zu einer Verunsicherung in der Bevölkerung geführt: „Es weiß kaum jemand in Hänigsen, wann die Nebenstelle geöffnet ist. Neubürger wissen noch nicht einmal, dass es eine gibt.“ Deshalb würden viele Hänigser gleich nach Uetze zum Rathaus fahren.

Denecke sprach sich mit Nachdruck dafür aus, die Nebenstelle in Hänigsen künftig dienstags bis 18 Uhr zu öffnen. „Wir müssen die Garantie haben, dass sie dann den ganzen Tag besetzt ist“, forderte er.

„Was menschenmöglich ist, können wir machen“, antwortete der zuständige Teamleiter Günther Kurmes. Diese Zusage könne er aber nicht für den Fall geben, dass eine Epidemie ausbreche.

Den Antrag der Grünen, die Nebenstelle an fünf Tagen in der Woche zu öffnen und mit zwei Mitarbeitern zu besetzen, wies der Ausschuss zurück. Kurmes gab zu bedenken, dass eine Ausweitung der Öffnungszeiten eine Gebäudesanierung erfordere. Das alte Rathaus sei nicht barrierefrei. Außerdem gebe es nur eine Toilette für Männer und Frauen.

Frank Prusseit (Freie) plädierte dafür, die Nebenstelle ganz aufzugeben. Er wies darauf hin, dass zum Beispiel Dollberger, Katenser und Eltzer nach Uetze fahren müssten, um sich an- oder umzumelden.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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