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Die Badgenossenschaft wächst weiter

Uetze Die Badgenossenschaft wächst weiter

Der Vorstand der Hänigser Freibadgenossenschaft hat in der Generalversammlung am Freitagabend erneut eine Erfolgsbilanz vorgelegt. Die Umsatzerlöse, die Besucher- und die Mitgliederzahlen steigen weiter.

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Das Schwimmerbecken des Hänigser Freibads soll nach der Saison saniert werden.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Hänigsen. Der Vorstand hat nach den Worten seines Sprechers Rainer Lindenberg bereits das für 2017 gesetzte Ziel erreicht, die Zahl der Freibadgenossen auf 1313 Mitglieder zu erhöhen. "Karsten König ist unser 1313. Mitglied", berichtete Lindenberg. Inzwischen zähle die Genossenschaft 1383 Mitglieder. Das nächste Ziel, 1500 Genossen, strebt der Vorstand für 2019 an.

Seinen Rückblick auf 2016 stellte Lindenberg unter die Überschrift "Was für ein Jahr!". Am 26. Mai hatten Genossenschaft und DLRG das 60-jährige Bestehen des Schwimmbades und der DLRG-Ortsgruppe gefeiert. Außerdem nahm die Freibadgenossenschaft an dem Tag das neu gestaltete Planschbecken in Betrieb. Lindenberg rief auch in Erinnerung, dass das Hänigser Bad im vorigen Jahr den Public Value Award verliehen bekam. Bei der Bewertung sei es nicht um die Schönheit des Bades begangen. "Beurteilt wurde der Beitrag zum Gemeinwohl", stellte der Vorstandssprecher klar. 

2016 seien die Umsatzerlöse von 95.000 auf 114.000 Euro gestiegen. "Gegenüber 2011 hat sich die Besucherzahl mit 56.002 Besuchern genau verdoppelt", berichtete Lindenberg. Den Verkauf von Saisonkarten habe die Genossenschaft gegenüber 2015 um 10,9 Prozent steigern können. "Bereits jetzt haben wir 100 Saisonkarten mehr als 2016 verkauft", fügte Vorstandsmitglied Michael Geist hinzu.

"Wir hatten finanziell gesehen ein fantastisches Jahr", sagte Finanzvorstand Michael Schmotz. Die Genossenschaft erzielte einen Überschuss von rund 27.000 Euro. Ohne einmalige Ausgaben von mehr als 67.000 Euro für die Sanierung des Nichtschwimmer- und des Planschbeckens wären es fast 95.000 Euro. Bei diesem Bauprojekt habe man den Kostenrahmen von 550.000 Euro fast genau eingehalten, berichtete Schmotz.

Die nächste Investition ist die Sanierung des Schwimmerbeckens. Nach Schätzung der Planer wird das 328.000 Euro kosten. Von der Europäischen Union bekommt die Genossenschaft bis zu 176.000 Euro aus dem Leader-Förderprogramm. Vom jährlichen Zuschuss der Gemeinde in Höhe von rund 150.000 Euro will der Vorstand 44.000 Euro für die Beckensanierung abzweigen. "Rund 100.000 Euro müssen wir aus eigener Kraft erwirtschaften", sagte Lindenberg.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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