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Vorstand sucht Unterstützung

Uetze Vorstand sucht Unterstützung

„Wir brauchen dringend Unterstützung im Vorstand.“ Mit diesem Appell hat sich das Vorstandsmitglied Monika Kohlmeier in der Generalversammlung der Uetzer Freibadgenossenschaft an die Mitglieder gewandt. Nach ihrer Einschätzung können drei ehrenamtliche Mitglieder auf Dauer die umfangreiche Vorstandsarbeit nicht leisten.

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Beim Umbau in ein Kombibecken soll die vordere Hälfte des Schwimmerbeckens Nichtschwimmerbereich werden.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Seitdem Otto Bode im vorigen Jahr aus Alters- und Gesundheitsgründen sein Amt niedergelegt hat, besteht der Vorstand nur noch aus Kohlmeier, Joachim Hasberg und Diethart Smolenga. „Die Arbeit ist für drei Leute zu viel. Wenn sich niemand bereit erklärt, langfristig im Vorstand mitzuarbeiten, dann wird die Genossenschaft demnächst erledigt sein“, sagte Kohlmeier.

Viel Arbeit macht vor allem der geplante Umbau des Bades. Die Genossenschaft will das sehr große Nichtschwimmerbecken aufgeben. Aus dem Schwimmerbecken soll ein kombiniertes Schwimmer- und Nichtschwimmerbassin werden, um Energiekosten zu sparen. Im vorigen Jahr musste die Genossenschaft 32 000 Euro für Strom und fast 15 000 Euro für die Beheizung des Wassers ausgeben.

Im Bericht über das Geschäftsjahr 2014 erinnerte Hasberg an die öffentliche Vorstellung der Umbaupläne im Oktober. „Leider sind wir bei der Umsetzung noch nicht viel weitergekommen“, sagte er. Der Vorstand arbeite nach wie vor am Finanzierungskonzept für die Ausgaben in Höhe von rund einer Million Euro.

Im vorigen Jahr erzielte die Genossenschaft einen Überschuss von knapp 38 000 Euro. Die Generalversammlung beschloss, fast die gesamte Summe bis auf rund 280 Euro den Rücklagen zuzuführen.

Der Aufsichtsrat wurde um ein Mitglied erweitert. Neu in dem Gremium ist Ellen Schmidt. Einstimmig bestätigte die Versammlung die bisherigen Aufsichtsratsmitglieder Elke Finger, Wolfgang Ahrens, Renate Buchmann, Rosemarie Böhnke, Karsten Ernst und Lutz Sandmann.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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