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Noch kein Ersatz für versandeten Brunnen

Uetze Noch kein Ersatz für versandeten Brunnen

Das Wasserwerk Burgdorfer Holz des Wasserverbands Peine hat Probleme mit seinem fünften Brunnen. Weil dieser zusehends versandet, laufen seit Monaten Erkundungsbohrungen für einen neuen Grundwasserbrunnen.

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Ralf Wittike (links) und René Nötzold, Mitarbeiter einer Brunnenbaufirma, montieren das Gerät zur Entnahme der Gesteins- und Bodenproben an das Bohrgestänge.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Hänigsen. Der Brunnen im Burgdorfer Holz versandet nach und nach, mit der Folge, dass die Förderleistung bereits stark nachlässt. Bereits im vorigen Sommer hatte der Wasserverband eine Brunnenbaufirma mit drei rund 40 Meter tiefen Sondierungsbohrungen in der Nähe des Brunnens beauftragt. "Aber diese Bohrungen haben noch keinen geeigneten Standort für einen neuen Förderbrunnen ergeben", sagt Sandra Ramdohr, Sprecherin des Wasserverbands. Die  Feinsandanteile im Boden seien an den Standorten, die man damals untersucht habe, zu hoch. Dort bestehe die Gefahr, dass der neue Brunnen ebenfalls versande und somit nicht auf Dauer verlässlich Grundwasser fördern könne.

Deshalb seien jetzt neue Bohrungen erforderlich geworden.  Eine wurde im Wald und eine direkt auf dem Wasserwerksgelände am Schwüblingser Kreisel niedergebracht. "Die Arbeiten und Auswertungen werden noch einige Wochen in Anspruch nehmen", kündigt Ramdohr an.

Der Wasserverband will auch künftig mit fünf Brunnen Grundwasser im Burgdorfer Holz fördern. Er plant, die jährliche Fördermenge des Wasserwerks am Schwüblingser Kreisel von 2,4 Millionen auf drei Millionen Kubikmeter zu erhöhen. Der Verband hat die Erhöhung bereits im November 2010 beantragt. "Seitdem sind wir mit den Genehmigungsbehörden im Gespräch", sagt Ramdohr.

Das Wasserwerk Burgdorfer Holz versorgt fast alle Orte der Gemeinde Uetze, die Lehrter Ortsteile Arpke, Hämelerwald, Immensen und Sievershausen sowie einige Dörfer im Landkreis Peine mit Trinkwasser.

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HAZ-Redakteur/in Friedrich-Wilhelm Schiller

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