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In den Dörfern Uetzes wird Advent gefeiert

Uetze In den Dörfern Uetzes wird Advent gefeiert

Uetzer Ortschaften haben die Weihnachtszeit begrüßt. Als hätten sie nur darauf gewartet, strömten die Besucher nur so zu den Weihnachtsmärkten und Adventsfeiern in Dollbergen, Dedenhausen, Oberhagen und Hänigsen. Jede Veranstaltung hat seinen eigenen Charme. Alle leben vom ehrenamtlichem Einsatz.

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Toben um den Weihnachtsbaum beim Weihnachtsmarkt in Dedenhausen.

Quelle: Sandra Köhler

Uetze. Kindergärten und Nachwuchssportler backen Kekse, Küchenfeen setzen leckere Liköre an, es gibt Kutschfahrten und Karussells für Kinder, der Weihnachtsmann leert seinen Gabensack. Es ist eine Lust, ausgiebig an den kleinen Buden zu verweilen und Ungewöhnliches zu entdecken. Bei adventliche Schlemmereien wie Waffelschneeflocken und Glühwein kommen die Menschen ins Gespräch. 

Neben Sternenobjekten bietet Tischlerin Nadine Thiele auf dem Weihnachtsmarkt in Dedenhausen Mistelzweige feil: "Zum Drunterknutschen", sagt sie schmunzelnd: "Mein Schwager ist Landschaftsgärtner, und wir haben ganz viele davon bei uns auf dem Hof." Gesund, aber lecker ist das Biovollwertbrot vom Michaela Wrensch. 50 Stück hat sie davon  am Tag vor dem Markt gebacken: "Es soll ja frisch sein." Wie aus Hafer dann Flocken entstehen, zeigt sie mit einer Getreidemühle. 

Höhepunkt für die Kleinsten beim Adventsmarkt an der Dollberger Erlöserkirche ist das Fahren mit der Kindereisenbahn, für die Eltern entweder Tages- oder sogar Wochenendtickets lösen können. Neben frischem Obst gibt es auch zauberhafte Deko wie einen Türkranz mit Hirschkopf. "Der passt auch gut neben den Kamin", preist ihn der Verkäufer an.

Gefühlt ganz Hänigsen ist zum Fest rund um den Tannenbaum ans Haus am Pappaul gekommen. Der Renner ist neben dem Weihnachtsmann mit seinem von einem örtlichen Geschäftsmann bestückten Gabensack das erstmals aufgestellte Karussell. "Das kommt gut an", sagt Ortsbürgermeister Norbert Vanin zufrieden. Der Gewinn aus der Veranstaltung kommt wieder dem Ort zugute. Mit ihm wird die Fahrradwerkstatt des Dorftreffs unterstützt, in der Ehrenamtliche einmal wöchentlich überwiegend mit Flüchtlingen kleinerere Reparaturen durchführen. "Die sollen ja verkehrssichere Fahrräder haben", sagt Manfred Scheller vom Werkstattteam: "Wir brauchen ständig Ersatzteile und Werkzeug."

Nicht um den Weihnachtsbaum, sondern einen Adventskranz wird seit neun Jahren in Oberhagen gefeiert. "Als wir den Maibaum das erste Mal aufgestellt haben, baten die Einwohner um etwas Ähnliches in der Adventszeit", sagt Ehrenortsbürgermeister Bernd Thies, der die Veranstaltung mit vielen Ehrenamtlichen organisiert: "Einen Weihnachtsbaum hat fast jedes Dorf. Einen Kranz nicht". Seither verbringen die Oberhagener im Zelt bei Gegrilltem und Getränken angenehm-gesellige Stunden. 

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Von Sandra Köhler

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