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Köttermann entwickelt Labor der Zukunft

Uetze Köttermann entwickelt Labor der Zukunft

Die Hänigser Firma Köttermann ist ein Globalplayer. Weltweit macht sie einen Jahresumsatz von 50 Millionen Euro. Weil sie ein wichtiger Arbeitgeber in der Gemeinde Uetze ist, haben die parlamentarische Staatssekretärin Maria Flachsbarth und örtliche CDU-Politiker am Donnerstag die Firma besucht.

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Frank Buchholz (von rechts) erläutert Maria Flachsbarth und den Uetzer CDU-Politikern Werner Hübner, Marion Gellermann, Burkhard Denecke und Klaus Cording das Systemlabor der Firma Köttermann.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Hänigsen. "Wir haben unsere Zentrale in Hänigsen", sagte Frank Buchholz aus der Köttermann-Akademie, in der das Unternehmen seine Mitarbeiter schult. In Hänigsen, wo rund 200 der 280 Mitarbeiter beschäftigt sind, stellt die Firma Laboreinrichtungen her.

Lediglich die Vertriebsgesellschaften für elf Länder hätten ihren Sitz nicht in Hänigsen, betonte Buchholz. Für den weltweiten Export arbeite Köttermann auch mit mehr als 30 autorisierten Vertragspartner zusammen. Der Exportanteil am Jahresumsatz in Höhe von 50 Millionen Euro betrage mehr als 65 Prozent, berichtete Buchholz.

Wegen der gegenwärtigen Diskussion über das Freihandelsabkommen TTIP wollte Flachsbarth wissen, ob unterschiedliche Normen den Handel mit den USA erschweren. "Der amerikanische Markt ist kompliziert", antwortete Buchholz. Es sei schwierig, die US-Standards zu erfüllen.

Buchholz ging kurz auf die Firmengeschichte ein. Das Unternehmen ist 1946 gegründet worden. "Wir haben also eine langjährige Erfahrung bei der Laborausstattung". Eine einschneidende Änderung habe es 1992 gegeben. Seitdem setze Köttermann erfolgreich auf  die Vermarktung seines Systemlabors, das sich die Kunden aus Modulen zusammenstellen können.

"Wir sind kein Billigmacher", stellte Buchholz klar. Köttermann achte bei den aus Stahlblechen produzierten Systemlaboren auf Qualität. Derzeit entwickele das Unternehmen gemeinsam mit anderen Firmen unter dem Projektnamen Nexygen das Labor der Zukunft. Es sei schon auf drei Messen vorgestellt worden, aber noch nicht auf dem Markt.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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