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Winter stoppt Badsanierung

Hänigsen Winter stoppt Badsanierung

Der Winter hat derzeit die Baustelle im Hänigser Freibad fest im Griff. Trotzdem ist Manfred Eberl, der im Vorstand der Badgenossenschaft für den Betrieb des Schwimmbads verantwortlich ist, optimistisch, dass die nächste Badesaison pünktlich am 1. Mai beginnt.

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Manfred Eberl zeigt, wo im Planschbecken kleine Fontänen sprudeln sollen.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Von Friedrich-Wilhelm Schiller

. „Am 18. Dezember sind die Firmen planmäßig in die Winterpause gegangen“, berichtet Eberl. Vom 4. bis zum 8. Januar hätten sie wieder die Arbeit aufnehmen sollen - dann der Wintereinbruch: Seit fast zwei Wochen ruhen die Arbeiten. „Bei dem Wetter sind Beton- und Rohrleitungsarbeiten nicht möglich“, erläutert Eberl.

„Wir sind nach wie vor zuversichtlich, dass das komplette Schwimmbad am 1. Mai in Betrieb geht“, sagt Eberl. Der Bauzeitenplan enthalte einen Zeitpuffer, um Wetterunbilden auffangen zu können. Bis zum Wintereinbruch habe es keine Verzögerungen gegeben. Nach Einschätzung des Hänigsers haben zudem die Firmen ein Eigeninteresse, so schnell wie möglich wieder die Arbeit aufzunehmen. „Weil es kein Schlechtwetter mehr gibt“, fügt er hinzu.

Auch wenn die Frostperiode wider Erwarten noch Wochen anhalten sollte, könne die Saison trotzdem am 1. Mai beginnen, stellt Eberl klar. Notfalls nehme die Genossenschaft den Betrieb nur mit dem Schwimmer- und dem Nichtschwimmerbecken auf. Denn nach der Sanierung werde kein Becken mehr von den anderen abhängig sein. „Das haben wir uns etwas Geld kosten lassen“, sagt Eberl.

Das Nichtschwimmerbecken ist laut dem Vorstandsmitglied inzwischen weitgehend fertig und neu betoniert. Auch die sogenannten Beckenköpfe seien gesetzt. „Und 80 Prozent der Rohrleitungen sind verlegt“, berichtet der Hänigser. Es fehle noch die Auskleidung mit Kunststofffolie, die aber ohnehin erst für das Frühjahr geplant sei.

„Das Rohrleitungssystem für das Kleinkinderbecken ist komplett fertig.“ Der nächste Schritt sei, die Leitungen in Sand einzubetten. „Dann wird die Bodenplatte gegossen“, kündigt Eberl an. Außerdem müssten zum Beispiel noch der Graben für die Rohrleitung zum Schwimmmeistergebäude ausgebaggert, die Elektrotechnik und das Prozessleitsystem installiert sowie die Beckenumrandungen aus Kunststoff verlegt werden.

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