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Wohnstift bekommt keinen Anschluss an den Bus

Hänigsen Wohnstift bekommt keinen Anschluss an den Bus

Der Seniorenbeirat der Gemeinde Uetze wünscht sich eine Busverbindung zwischen dem Pflegewohnstift An der Mühle und dem Pappaul im Zentrum Hänigsens. Auch der Ortsrat macht sich für die Anbindung stark. Doch zum Fahrplanwechsel im Dezember dieses Jahres wird daraus noch nichts. Dafür kam der Antrag an die Region Hannover zu spät.

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Damit Senioren besser zum Haus am Pappaul gelangen, wünschen sich der Seniorenbeirat und der Ortsrat eine Busverbindung.

Quelle: Köhler (Archiv)

Uetze. Der Wunsch kann frühestens im Fahrplan 2017 berücksichtigt werden, der im Dezember 2016 in Kraft tritt.

Die Regionsverwaltung hat Uetzes Bürgermeister Werner Backeberg mitgeteilt, dass sie den Antrag des Seniorenbeirats während der Fahrplanberatungen für 2017 prüfen wolle. Über das Ergebnis werde sie die Gemeindeverwaltung Mitte 2016 informieren.

Sie weist darauf hin, dass eine behindertengerechte Bushaltestelle in Nähe des Pflegewohnstifts notwendig würde, falls man der Forderung der Seniorenvertreter entspreche. Weil Planung, Finanzierung und Bau der Haltestelle einigen Vorlauf erforderten, müssten sich die Region Hannover, die Gemeinde Uetze und das Verkehrsunternehmen Regiobus frühzeitig abstimmen.

Uetze müsste die Bauarbeiten finanzieren. „In der Regel stellt der Rat einen Pauschalbetrag für Bushaltestellen im Haushalt ein. Daraus könnte man theoretisch die Haltestelle am Pflegewohnstift finanzieren“, sagt Rathaussprecher Andreas Fitz.

Der Seniorenbeiratsvorsitzende Rüdiger Römmert gibt zu bedenken, dass eine Prüfung des Antrags nicht automatisch auf eine Genehmigung hinauslaufe. „Aber ich bin voller Hoffnung, dass es klappt“, fügt er hinzu.

Der Beirat hat die Einrichtung der Busverbindung damit begründet, dass die Strecke vom Pflegeheim bis zum alten Ortskern für alte Menschen zu weit sei, um sie zu Fuß zurückzulegen. Heimbewohner könnten mit dem Bus zum Einkaufen oder zum Arzt fahren. Auch Besucher der Senioren könnten von der Buslinie profitieren.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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