Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Windrad wird höher als der Kölner Dom

Uetze/Lehrte Windrad wird höher als der Kölner Dom

Über Nacht hat sich die Feldmark zwischen Sievershausen, Arpke und Schwüblingsen in eine Großbaustelle verwandelt. Zehn Tieflader haben in der Nacht zu Dienstag die Betonringe für den Turm eines neuen Windrads gebracht. Im Laufe des Tages hat der Aufbau mithilfe eines Krans begonnen.

Voriger Artikel
Handwerker bringen Schulen auf Vordermann
Nächster Artikel
Frühstücken in historischem Ambiente

Auf der Großbaustelle in der Feldmark herrscht reger Betrieb. Die ersten Turmelemente (rechts am Fuß des Krans) sind bereits von den Tiefladern, die in der Nacht zu Dienstag ankamen, abgeladen worden. Der riesige Kran wird die Turmteile auf das Fundament (links im Hintergrund) hieven.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Schwüblingsen/Sievershausen. Es sind gigantische Bauteile, die mit den Schwertransportern gekommen sind. Jeweils ein halber Turmring ist auf einem Tiefladern vertäut. In den nächsten zwei, drei Wochen werden die Ringteile zu einem Turm mit einer Höhe von 85 Metern zusammengesteckt. "Darauf kommen noch zwei Stahlröhren und obendrauf das Maschinenhaus, der Generator und die Rotoren", sagt Bauleiter Mirko Röhren von der Firma Windstrom aus Edemissen. Für diesen zweiten Schritt werde ein noch höherer Kran aufgebaut.

Die Nabe des Windrads wird sich in 138 Metern Höhe drehen. Von der obersten Flügelspitze bis zum Fundament misst die Anlage 185 Meter. "Das ist höher als der Kölner Dom", sagt Röhren, "wir sind auch schneller beim Bauen. Allerdings sieht der Dom schöner aus."

Windstrom lässt drei neue Anlagen - zwei von Enercon und eine von Vestas - in dem Windpark zwischen Sievershausen, Schwüblingsen und Oelerse errichten. "Ende September sollen sich alle drehen", kündigt Röhren an. 

Sind die Betonringe fürs erste Rad montiert, wandert der Kran zum zweiten Standort und hievt dort Betonteil auf Betonteil. Danach folgt die Montage der letzten zwei Stahlelemente und der Technik mit dem langen Lulatsch.

Der Turm des dritten Windrads wird komplett aus Stahlröhren errichtet. Baubeginn ist laut Röhren Ende Juli, Ende August soll die 196 Meter hohe Vestas-Anlage fertig sein. Zusammen produzieren die drei Räder rund 16 Millionen Kilowattstunden Strom.

doc6vr6lzkguqv5m6dq8c4

Fotostrecke Uetze: Windrad wird höher als der Kölner Dom

Zur Bildergalerie
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6x7t6nw5xc5pbtgb8j6
Laternen und Fackeln ziehen durch Krätze

Fotostrecke Uetze: Laternen und Fackeln ziehen durch Krätze