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125 Jahre Oegenbostel auf 222 Seiten

Oegenbostel 125 Jahre Oegenbostel auf 222 Seiten

Eine sehr spezielle Feier soll es werden: Am 12. und 13. September feiern Oegenbostel, Bestenbostel und Ibsingen ein Volksfest und ihr 1025-jähriges Bestehen. Zugleich blickt der Bürgerverein auf 40 Jahre aktive Arbeit zurück. Auf den Punkt haben vier Autoren zur Krönung ein Buch fertiggestellt.

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Haben ihr Werk fertig: Gisela Sievert (von links), Herbert Kütz, Elisabeth Wilhelms und Hermann Senger präsentieren das 222-Seiten-Buch.

Quelle: Ursula Kallenbach

Wedemark. Viele Jahre Arbeit stecken in den 222 Seiten zwischen den Buchdeckeln von „Vergangenheit und Gegenwart Oegenbostel-Bestenbostel-Ibsingen“. Eigentlich hätten sie viel früher fertig werden wollen, gestehen die Hauptautoren Elisabeth Wilhelms, Hermann Senger, Gisela Sievert und Herbert Kütz. „Aber wer so etwas schon mal mitgemacht hat, weiß, was es bedeutet.“

Chronik wollen sie den Band indes nicht nennen, weil die Hauptchronik von Oegenbostel schon Teil der Brelinger Chronik von 1990 zum damaligen 1000-jährigen Bestehen der Dörfer war. Doch diese war bald vergriffen.

Manche Texte zu Oegenbostel hätten damals nicht mehr hineingepasst, erläutert Wilhelms. Darauf konnte zurückgegriffen werden. Vor allem sammelten die Autoren aber Textmaterial und Fotos im Dorf. Karten stellte der Realverband zur Verfügung. Aktuell wurden auch neue Fotos von Höfen und Häusern gemacht.

So werden die Leser eine lebendig illustrierte Geschichte von 1890 bis 2015 in die Hand bekommen. Das Layout lag bei Friedrich Lüddecke in Evensen, der schon für viele Chroniken und Bildbände in der Wedemark verantwortlich gezeichnet hat. Herausgeber ist der Bürgerverein Oegenbostel-Bestenbostel.

Um die 30 Euro wird der Band kosten - genauer legen sich die Aktiven noch nicht fest. Vorbestellungen sind nicht möglich. Verkauft wird das Buch beim Volksfest am Sonntag, 13. September, ab 14 Uhr auf der Wiese am Ackerweg in Oegenbostel. Die Auflage mutet mit einer Stückzahl von 100 klein an, selbst für die Einwohnerzahl von etwa 400. „Aber wir springen damit ein bisschen ins kalte Wasser“, sagen die Autoren. 2500 Euro hoffen sie von der Gemeinde zu bekommen. Ohne Sponsoren hätten sie es sowieso nicht so weit geschafft. Sie wollen nur kostendeckend arbeiten.

Auch den geschichtlichen Start der damaligen selbstständigen Gemeinde Oegenbostel im Jahr 1874 hat Hermann Senger dargelegt. Zu erfahren ist zudem, dass Ibsingen schon immer zu Oegenbostel gehörte. Viele Originaldokumente sind erfasst: die Schulchronik, auch das Kriegstagebuch des Gemeindevorstehers in Bestenbostel und alte Protokolle des Realverbands Oegen-Bestenbostel.

Ob Kirche und Friedhof, Handwerk und Gewerbe, Ortsfeuerwehr und Jagd, alte Flurnamen und ab 1974 Straßennamen - auch für Neubürger der jüngeren Generationen sei der Einblick in die 125 Jahre im Dorf interessant, betont Friedrich Haack vom Bürgerverein.

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