Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
16.000 Gäste sehen Moor-Ausstellung

Resse 16.000 Gäste sehen Moor-Ausstellung

Sein viertes Moorfest hat das Moorinformationszentrum (Mooriz) in Resse jetzt mit vielen Gästen gefeiert - und damit auch vier erfolgreiche Jahre seines Bestehens. Etwa 16.000 Besucher seien in dieser Zeit in der Dauerausstellung Moore gezählt worden, berichtete der Vorsitzende des Vereins Bürger für Resse (BfR), Jochen Pardey. 

Voriger Artikel
Drei-Dörfer-Treff bleibt aktiv
Nächster Artikel
Grüne auf Wahlkampfkurs

Wilhelm Lucka (von rechts) und Jochen Pardey würdigen die Arbeit im Mooriz. 

Quelle: Heimatzeitungen

Wedemark. 16.000 - in dieser Zahl sind nicht einmal all die Besucher enthalten, die im Laufe der Jahre die Kulturveranstaltungen im Mooriz genutzt haben. „Wir sind ein richtiger Kristallisationspunkt geworden, wir schaffen hier Kultur“, verdeutlichte Renate Kolb für den Bürgerverein. So waren die Gäste auch eingeladen, sich eine aktuelle Ausstellung mit Landschaftsbildern im Mooriz anzusehen. Außer Orts- und Gemeinderatsmitgliedern nutzten auch zahlreiche Vertreter der Naturschutzverbände und örtlicher Einrichtungen den Abend zum Austausch.

Der Verein Bürger für Resse habe mit dem Mooriz eine Herausforderung angenommen, betonte der zweite stellvertretende Bürgermeister, Wilhelm Lucka. „Sie haben eine wesentliche Rolle übernommen und durch ehrenamtliche Arbeit eingegriffen in die Hannoversche Moorgeest.“ Der Arbeitskreis Moore im BfR habe die Moore ins Dorf geholt und zu einem Inhalt des Dorfgeschehens gemacht. Gemeinsam auch mit dem Aktionskreis Hannoversche Moorgeest bildeten der Bürgerverein, das Mooriz und die Moore eine Gemeinschaft, deren Geschicke verflochten seien, stellte Lucka fest.

Zum Verfahren Hannoversche Moorgeest kündigte Pardey an, dass in dieser Woche die Gespräche mit den Flächeneigentümern im Resser Moor geführt werden sollen. Am 28. November wird die Projektleitung über den Stand des Großprojekts zur Renaturierung der vier Hochmoore in einer Veranstaltung im Mooriz berichten. Zum wasserrechtlichen Verfahren - also zu den für die Wiedervernässung notwendigen Bauarbeiten im Schwarzen Moor - sollen keine Einwendungen erhoben worden sein.

Nico Schlüter ist der neue FÖJ-ler im Mooriz

Erneut kann das Mooriz auf einen Freiwilligendienstler bauen. Seit zwei Wochen ergänzt Nico Schlüter aus Kaltenweide das Organisationsteam auf einer Stelle mit 38,5 Stunden. Der 18-Jährige hat das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) im Mooriz eingeschoben, um nicht nur Theorie in Gymnasium und Studium im Stück aufeinanderfolgen zu lassen. Nico Schlüter bleibt bis zum 31. August 2016 im Mooriz; mittwochs bis freitags werden Besucher ihn dort antreffen. Darüber hinaus steht ihm frei, auf dieser Stelle eigene Projekte anzuschieben. Später will er Biotechnologie studieren. Der FÖJ-ler hat schon ziemlich genaue Vorstellungen, was dies mit der Biologie zu tun hat, die er rund um das Mooriz in den Mooren vorfindet. „Pflanzen speichern Energie und geben sie ab. Diese alternative Technologie brauchen wir zum Beispiel für Smartphones.“ In der Freizeit ?ist Nico Schlüter aktiv beim Geocaching und ist auf der Schatzsuche über GPS in der Region unterwegs. Direkt am Mooriz, das weiß er längst, ist ein Punkt zu finden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sixu68nzkh1ei2oqj15
Heißausbildung über viele kalte Stunden

Fotostrecke Wedemark: Heißausbildung über viele kalte Stunden