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216 Menschen suchen Schutz in der Gemeinde

Wedemark 216 Menschen suchen Schutz in der Gemeinde

Die Gemeinde Wedemark hat bisher alle zugewiesenen Flüchtlinge untergebracht, die Lage bleibt jedoch angespannt.

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Der Flüchtlingsstrom nimmt kein Ende: Die Gemeinde Wedemark hat bisher 216 Menschen untergebracht.

Quelle: Bernd Thissen (Symbolbild)

Wedemark. Die Kriege und Krisen vor allem in Syrien und dem Irak wirken sich bis in die Wedemark aus. Die Gemeinde bietet derzeit 216 Flüchtlingen und Asylsuchenden Unterkunft, sucht aber nach wie vor nach zusätzlichem Wohnraum zur Miete. Mehrfach hatte Bürgermeister Helge Zychlinski an die Einwohner appelliert, leer stehende Wohnungen anzubieten.

Im Juli war die Quote erhöht worden, Wedemark sollte weiteren 87 Menschen ein Obdach bieten. „Es hat sich ganz viel bewegt, alle Flüchtlinge, die uns zugewiesen wurden, haben wir unterbringen können“, sagte Zychlinski. Von einer entspannten Lage könne allerdings nicht die Rede sein. Die Gemeinde erwarte, dass die Quote kurzfristig noch einmal hochgesetzt werde, bestätigte gestern Gemeindepressesprecher Hinrich Burmeister.

Ein Flüchtlingsheim oder Containerlösungen kommen für die Wedemark nicht infrage - allenfalls im äußersten Notfall. „Obwohl sie wieder gehen, wollen wir sie in die Gesellschaft holen. Wir wollen, dass diese Menschen mit der übrigen Bevölkerung in Kontakt kommen - und wir sind dankbar, dass über den Interkulturellen Treff und Nachbarschaftshilfe schon so viel passiert“, betonte Zychlinski. Ein Sozialarbeiter der Gemeinde kümmert sich mit einer halben Stelle um die Flüchtlinge. Die Stelle ist befristet bis Ende 2015. „Wir werden aber auch darüber hinaus Sozialarbeit leisten“, sagte der Bürgermeister zu.

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