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Seifenkisten laufen wie geschmiert

Wedemark Seifenkisten laufen wie geschmiert

Ohne eigenen Antrieb waren nur die Seifenkisten selbst – alle anderen Teilnehmer des vierten Seifenkistenrennens des Abbenser Dorfverschönerungsvereins sind am Sonntag zur Höchstform aufgelaufen.

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24 Starter in ihren coolen Kisten messen sich in der Geschwindigkeit. Dabei konnten sie sich auf den Einfallsreichtum der SEifenkisten-Konstrukteure verlassen.

Quelle: PATRICIA CHADDE

Abbensen. Abbenser Familien wird es nicht langweilig, was auch an ihrer Begeisterung für Seifenkisten liegt: Im Winter sind zahlreiche Großväter am Sägen, Hämmern, Spachteln und Pinseln. Im Sommer rollen die fertigen Kunstwerke auf Rädern dann mit ordentlich Tempo von einer Rampe in die idyllische Landschaft – natürlich mit den Enkeln als Besatzung.

24 Starter zählte Organisator Alfred Falkenberg vom Dorfverschönerungsverein Abbensen. Sogar aus Neustadt-Borstel rückten mit Hayda (12) und Cansu (13) zwei Pilotinnen an, die das vierrädrige Gefährt der Mühlenfelder Biker Freunde sicher ins Ziel steuerten und dabei von Ugo Casaburi mit klugen Ratschlägen unterstützt wurden. 

Abbensens Seifenkistenrennen verbindet die Generationen, wie auch die Besatzung des Messwagens bewies: Dort hatte der 44-jährige Heiko Wucher die Computertechnik im Griff, damit die Fahrtzeiten der rollenden Kisten auf die Millisekunde genau erfasst werden konnten. Der vierjährige Hannes und der neunjährige Jonte leisteten Wucher dabei Gesellschaft.

Nahmen die Seifenkisten an der Rampe ordentlich Tempo auf, gestaltete sich die Rückführung der unmotorisierten Gefährte deutlich beschwerlicher. So betätigte sich Arnd Koch in der Mittagshitze als Zugmaschine von Seifenkistenpilotin Svea Marie (11), die der Einfachheit halber in ihrem Rennwagen sitzen blieb und die vorbeiziehende Landschaft genoss. Die Seifenkistendesigner hatten viel Fantasie bei der Gestaltung ihrer flinken Kisten bewiesen, die Fahrzeuge machten auch optisch viel her.

Während die einen die Seifenkisten startklar machten, setzten andere Begleiter der Fahrerteams auf Gemütlichkeit – sie machten es sich unter den Schatten spendenden Bäumen an der Straße Obermühle gemütlich. Dort rundete ein Imbiss das vierte Seifenkistenrennen ab.

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Von PATRICIA CHADDE

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